Markenuntersuchung: Image der Autohersteller im Aufwind

Markenuntersuchung: Image der Autohersteller im Aufwind

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Ein Mercedes-Stern und ein sich spiegelnder Gewitterhimmel sind auf der Motorhaube eines Fahrzeugs der E-Klasse des Autoherstellers Daimler zu sehen

In den vergangenen Monaten hat die Automobilindustrie nicht nur durch positive Nachrichten auf sich aufmerksam gemacht. Nun geht es für viele Hersteller aber wieder aufwärts - auch aus Markensicht, schreibt Holger Geißler von YouGovPsychonomics.

Auf den ersten Blick sieht es nicht gut aus für den deutschen Automarkt: Die Pkw-Neuzulassungen bewegen sich derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Diese Entwicklung war allerdings bereits vorherzusehen, da zahlreiche Konsumenten im vergangenen Jahr ihren Autokauf aufgrund der Abwrackprämie vorgezogen haben dürften. So überrascht auch nicht, dass vor allem der Kleinwagenmarkt unter den Absatzverlusten leidet, wohingegen deutsche Premiummarken wieder zulegen können – nicht zuletzt dank der guten Geschäfte mit Dienstwagen.

Aber auch aus Sicht der deutschen Verbraucher haben einige Autohersteller Grund zur Freude: Wie eine aktuelle Imageanalyse auf Basis des Markenmonitors YouGov BrandIndex zeigt, haben sich die Imagewerte bestimmter Marken in den vergangenen Monaten sehr positiv entwickelt.

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Skoda vor Ford

Zu den Gewinnern zählt unter anderem Volkswagen: Erreichte die deutsche Traditionsmarke Anfang Januar noch 75 BrandIndex-Punkte, sind es aktuell 80 Punkte. Damit setzte sich auch in den vergangenen Monaten im Falle von VW ein positiver Trend fort, der bereits seit einiger Zeit zu beobachten ist. Derzeit gehört die Marke zu den stärksten Automarken überhaupt.

Auch die VW-Tochter Skoda kann im BrandIndex zulegen, bewegt sich allerdings auf wesentlich schwächerem Niveau. Um immerhin rund 10 Punkte ist der BrandIndex-Score der Marke seit Jahresbeginn angestiegen. Mit aktuell 34 Punkten lässt Skoda nun zudem mit hauchdünnem Abstand die Konkurrenten Ford und Peugeot hinter sich. Zwar waren auch die Imagewerte von Ford im Jahresverlauf zunächst gestiegen, seit einigen Wochen entwickelt sich die Marke jedoch wieder schwächer.

Deutsche Marken stabil

Im Premiumsegment gehört insbesondere die mittlerweile zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Marke Volvo zu den Profiteuren: Mit derzeit rund 71 BrandIndex-Punkten erreicht Volvo deutlich bessere Imagewerte als noch im Januar dieses Jahres. Deutsche Vorzeigemarken wie Mercedes-Benz, BMW oder Audi konnten hingegen zwar keine großen Zuwächse beim Markenimage verbuchen, sie entwickelten sich aber dennoch stabil.

Interessant ist auch die Entwicklung im Falle von Opel: Nach den heftigen Diskussionen im Zusammenhang mit Staatshilfen und einer damit verbunden Schwächung der Marke wachsen die Imagewerte der Marke aktuell wieder. Die Qualitätswahrnehmung der Verbraucher hatte sich in den vergangenen Wochen allerdings eingetrübt.

Ebenfalls von Imagegewinnen profitiert die koreanische Marke Hyundai: Offensichtlich hat das Sponsoring bei der Fußball-WM die Meinung einiger Konsumenten positiv beeinflusst. Mit minus 30 BrandIndex-Punkten gehört Hyundai jedoch nach wie vor zu den unbeliebtesten Automarken in Deutschland.

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