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Matthäus’ WM-Ansichten: Heimspiel für Afrika

Endlich ist es soweit, die WM fängt an – die erste in Afrika. Das macht die Sache besonders. Sie wird für alle afrikanischen Teams zum Heimspiel und einige von ihnen werden uns überraschen.

Lothar Matthäus Quelle: Raymond Casey for aimed global communication
Lothar Matthäus Quelle: Raymond Casey for aimed global communication

Anders bei den Favoriten - da erwarte ich wenig Überraschendes. Die beiden südamerikanischen Fußballmächte Brasilien und Argentinien sowie Europameister Spanien haben die beste Qualität aller WM-Teilnehmer. Das gilt sowohl für den Angriff als auch für die Abwehr. Aber alle drei haben noch ein besonderes Plus: auch die Bank ist stark besetzt.

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Neben den Topfavoriten haben allenfalls noch die Niederländer Chancen auf den Titel. Doch neben dem exquisiten Offensivspiel - mit dem sie zu den spielstärksten WM-Teilnehmern zählen - haben unsere Nachbarn Probleme in der Defensive.

Unser Team gehört dagegen zu den Außenseitern. Wie weit Deutschland kommt, ist nicht zuletzt von den einzelnen Spielern abhängig - und wer die WM gewinnen will, ist auf die besten des Turniers angewiesen.

Junge Spieler gefragt

Da sind es in erster Linie die Bayern Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm – für den das Kapitänsamt weitere Motivation ist -, die durch ihre zuletzt internationalen Erfolge großes Selbstvertrauen getankt haben und die Nationalmannschaftskollegen mittragen können. Aber auch die jungen Spieler Sami Khedira, Mesut Özil und Manuel Neuer – alle U21-Europameister - werden auf sich aufmerksam machen.

Auf ihre jungen Spielern sind nach den Ausfällen prominenter Stars wie Michael Essien und möglicherweise Didier Drogba auch die Afrikaner angewiesen: Die Teams haben aber im Vergleich zu den vergangenen Turnieren insbesondere taktisch und physisch zugelegt. Viele Spieler sind bei großen europäischen Klubs unter Vertrag und internationale Vergleiche gewöhnt. Doch bei der WM auf dem eigenem Kontinent wird sich zeigen, wie stark ihre Psyche ist.

Hält sie dem Druck stand, kann es ein schwarzafrikanisches Land sogar ins Halbfinale schaffen.

Lothar Matthäus schreibt während der Fußball-WM in Südafrika exklusiv für wiwo.de seine Kolumne "Matthäus' WM-Ansichten".

Zu diesem Artikel
12 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 12.06.2010, 23:50 UhrAnonymer Benutzer: MR

    ihr solltet euch alle schämen. Lothar Matthäus ist eine Weltikone und ihr nur neidisch, weder seine Frauen noch sein Geld zu haben. Wen interessiert eure Meinung. ich lese gerne seine Kommentare.

  • 12.06.2010, 00:11 UhrAnonymer Benutzer: bringtheheat

    Einer schreibt für Geld, ein anderer für den Leser

    Wer jetzt wohl gemeint war?!

  • 11.06.2010, 19:24 UhrAnonymer Benutzer: Jürgen

    ich würde nicht zu hart urteilen. Was will man schon vor der WM noch Neues schreiben... immerhin zählt er D zu den Außenseitern - das muss man sich erst mal trauen.

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