In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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6 KommentareNoch schlimmer ist, daß alle Verleger fertige Artikel bei nur wenigen Agenturen kaufen. Selbst in den Zeitungen verschiedener Verlage tauchen eine Vielzahl (fast) identischer Artikel auf. Die Zeitungen und auch internet-Seiten unterscheiden sich mehr durch die Auswahl der Artikel, z.b. durch Weglassen politisch unliebsamer Themen. Von Pressevielfalt, wenn nicht sogar von Pressefreiheit kann man leider immer weniger reden. Stattdessen macht sich aufgrund von Sparzwängen in den Redaktionen eine gleichgeschaltete Medienlandschaft breit. in den Auswirkungen ist der Vorgang ähnlich beängstigend wie in den ehemals kommunistischen Staaten.
Man kann Martin nur zustimmen und Wiwo beglückwünschen. Ein eigenes redaktionelles Profil anstelle standardisierter Agenturmeldungen zeichnet eine gute Zeitung aus.
Die Wirtschaftswoche gehört über die Verlagsgruppe Handelsblatt zur Verlagsgruppe Holtzbrinck und gehört damit den Milliardären Stefan von Holtzbrinck und seiner Schwester Monika Schoeller.
Fuer englisch Lesende alles halb so schlimm. immerhin gibt es dank
internet die Moeglichkeit sich die Nachrichten der celebrities
direkt bei den amerikansichen Leitmedien zu holen, weitaus
heisser ausserdem:
www.lifeandstylemag.com
www.variety.com
www.people.com
www.nationalenquirer.com
www.hollywoodreporter.com (dieser hat viel aus der Filmindustrie)
Zeitungen, aber auch Einzelhandel und viele andere Sparten werden durch die informationstechnik hinweggefegt werden. Das gigantische, weltweite Online-Angebot an informationen (Zeitungen, ebenso wie Waren) wird das alte System substituieren.
Viele haben nicht verstanden, daß ihre Uhr abgelaufen ist.
Wer auf der Höhe der Zeit ist, hat seine Lesezeichen für alle interessierenden Zeitungen der Welt, kann kostenlos von China bis ins letzte US-Dorf unter Abertausenden auswählen und wird dabei die dpa-Germanisten eher dort liegen lassen, wo sie stehen: links-orthodox. Man braucht sie nicht. Der Untergang des brockhaus ist ein gutes beispiel.
Heute hat man ganz wenige, ideologiefreie Online-Journalisten, die nicht belehren dürfen, die aber die Gabe haben müssen, Diskussionen anzustoßen, damit die klickzählerbasierten Werbeeinnahmen in den Foren laufen.
Das Manipulieren der Menschen mittels der Presse ist wegen der Foren unmöglich. Die Menschen sind vernetzt und Lügen fliegen heute sofort auf. Wer als Portal zensiert, ist geschäftlich tot, hat keine Einnahmen und wird arbeitslos.
Mächtig sind heute diejenigen, die die Technik erfinden. Danach kommen diejenigen, die sie wenigsten anwenden können. Verlierer der Revolution sind die Narren und Klüngelkreise, die weiter auf Nachrichtenbeeinflussung bis hin zur virtuellen inquisition setzen. Sie haben nicht verstanden, daß das Mittelalter durch die informationstechnik endgültig zerschlagen wurde und die Menschen längst befreit hat.
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Schwindende Vielfalt auf dem Zeitungsmarkt
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