Medienbericht: Allianz denkt offenbar über großen Bankenwurf nach

Medienbericht: Allianz denkt offenbar über großen Bankenwurf nach

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Der Versicherungskonzern Allianz diskutiert offenbar über ein Dreierbündnis für seine Tochter Dresdner Bank mit Postbank und Commerzbank

Der Versicherungskonzern Allianz diskutiert offenbar über ein Dreierbündnis für seine Tochter Dresdner Bank mit Postbank und Commerzbank.

Das berichtet die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. In der Bankenbranche werde über einen „großen Wurf“ gesprochen, berichtete die Zeitung heute ohne Angabe von Quellen. Bislang seien es Planspiele, entsprechende Verhandlungen gebe es noch nicht. Über die Zukunft der Dresdner Bank wird heiß spekuliert, nachdem die Allianz die Aufspaltung des Geldinstituts in die Investmentbank Dresdner Kleinwort sowie den Privat- und Geschäftskundenbereich beschlossen hat.

Das Drei-Banken-Modell sieht dem Bericht zufolge vor, dass die Allianz die Dresdner Bank als Sacheinlage in die Commerzbank einbringt. Das so neu formierte Institut könnte mit der Allianz als Großaktionär anschließend eine Mehrheit an der Postbank erwerben, für die derzeit ein Verkauf geprüft wird. Dadurch würde ein zweite große Bankenmacht neben der Deutschen Bank und zugleich die mit mehr als 26 Millionen Kunden größte deutsche Filialbank entstehen. „In der Allianz ist schon seit einem Jahr klar, dass das Bankgeschäft entweder gestärkt oder abgestoßen wird“, zitierte die Zeitung Konzernkreise.

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Für beide Optionen habe sich die Allianz durch die beschlossene Aufspaltung des Geldhauses gerüstet. Die Allianz hatte die Dresdner Bank vor sieben Jahren für rund 23 Milliarden Euro gekauft, sich davon aber mehr versprochen. Mit der Aufspaltung reagierte der Mutterkonzern Allianz auch auf die Krise im von Milliardenbelastungen gebeutelten Investmentbanking der Dresdner Bank. Zuletzt war spekuliert worden, dass auch die Chinesen an der Bank oder Teilen interessiert seien.

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ hat der Staatsfonds der Volksrepublik China Interesse an einer Übernahme der Bank. Informierte Kreise in der chinesischen Hauptstadt zeigten sich über den Bericht überrascht, mann wisse nichts davon. Zuvor hatte das „manager magazin“ berichtet, ein Geldinstitut aus China interessiere sich für das Investmentbanking und die Großkundensparte der Dresdner Bank. Die Allianz und die Dresdner hatten stets Stellungnahmen zu den Berichten abgelehnt.

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