Merckle-Sohn: Philipp Merckle soll Aufsichtsratsposten bei Gruschwitz abgeben

Merckle-Sohn: Philipp Merckle soll Aufsichtsratsposten bei Gruschwitz abgeben

Philipp Merckle, Mehrheitsaktionär und Aufsichtsrat beim bayerischen Textilunternehmen Gruschwitz, steht wieder einmal in der Kritik. Aktionäre haben "Angst, dass die Firma gegen die Wand gefahren wird."

Musste der Sohn des im Januar freiwillig aus dem Leben geschiedenen Unternehmers Adolf Merckle (Ratiopharm, Phoenix, HeidelbergCement), im März 2008 nach starken Marktanteilsverlusten seinen Posten als Geschäftsführer bei Ratiopharm räumen, wollen ihn nun die Aktionäre Taurus AG und Dr. Günther Kast Gmbh & Co.KG, die zusammen rund 15 Prozent der Gruschwitz-Aktien halten, als Aufsichtsratsmitglied abberufen: „Wir haben Angst, dass die Firma gegen die Wand gefahren wird“, begründete Taurus-Vorstand Manuel Diechtierow den Vorstoß gegenüber der WirtschaftsWoche. Für die Aktionärsversammlung am 19. Mai haben sie einen entsprechenden Antrag gestellt. Auch mit Ex-Ministerpräsident Lothar Späth, der bis Ende September 2008 als Gruschwitz-Aufsichtsratschef fungierte, hat Merckle es sich verdorben. Späth habe sich von Philipp Merckle distanziert, heißt es, weil er dessen Bruch mit den alten Gruschwitz-Vorständen nicht wollte.

Merckle gehören 76 Prozent des Faser- und Garnproduzenten Gruschwitz in Leutkirch im Allgäu. Für die Aktienmehrheit zahlte Philipp Merckle seinem Vater Adolf und seinen Brüdern Ludwig und Tobias zwölf Millionen Euro.

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