Kommentare zu: Für Post-Konkurrenten zählt Jammern jetzt nicht mehr

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15 Kommentare
  • 28.01.2010, 20:45 UhrAnonymer Benutzer: pirat

    wieder einmal bekommen es unsere politfritzen schwarz auf weiß von der judikative bestätigt. die getze, die gemacht werden sind keinen schuss pulver wert. das ist zwar keine neue erkenntnis, sondern bittere deutsche realität. wenn man auf der anderen seite sieht, wie gut die deutschen spitzenbeamten bezahlt werden und dass fehlerhafte gesetze keine persönliche haftung auslöst, kommt einem trotz des eingetretenen gewöhnungseffektes immer wieder die galle hoch. ein dienstleister in der freien wirtschaft, der eine solche schundleistung erbringen würde, wäre jedenfalls umgehend pleite. pleite sind aber auch in diesem falle nicht die verursacher des desasters, sondern die firmen, die das schwachsinns intermezzo nicht überlebt haben. letztendlich zahlt die zeche dann mal wieder der deutsche steuermichel. das sind zur erinnerung die, die für ihre ordendliche arbeit außerordentlich in die tasche greifen müssen, damit die ach so schwer arbeitende beamtenschaft in aller ruhe weiter einen solchen schwachsinn produzieren kann. angie, hallo aufwachen frau bundeskanzlerin. oder bekommst du die einschläge nicht mehr mit.

  • 28.01.2010, 22:01 UhrAnonymer Benutzer: privat1

    Wer sind die wirkliche Nutznießer, wenn der Mindestlohn gekippt ist?

    ....Ein Herr Zumwinkel stolpert über Steuern, er war maßgeblich an der Einführung des Mindestlohnes beteiligt. Nun gibt es Herr Zumwinkel als obersten "Postmann" nicht mehr und auch der Mindestlohn ist nicht mehr da.
    Herr Mehdorn von der Deutschen bahn war für den Erhalt des integrierten bahnkonzern, er stolperte über eine Datenaffäre,
    wird die bahn bald zerschlagen?
    Wo gehen die Steuergelder, welche in Post und bahn fließen dann zum größten Teil hin?
    Die Masse arbeitet immer mehr für immer weniger Lohn.
    Privatwirtschaft bedeutet expansiv Gewinn orientiert, wobei der Gewinn nicht denen zu Gute kommt, die ihn wirklich erwirtschaften.
    Wir schaffen den Staat ab und geben es den privaten...wie wäre das....oder ist es schon fast so?

  • 28.01.2010, 22:09 UhrAnonymer Benutzer: Christian

    ...es jammern aber schon bald die Zusteller bei den Post-Konkurrenten, z. b. hat die pin Mail hat sogleich den Stundenlohn gesenkt. Und dabei wird es nicht bleiben. Deutschland einig "Schlecker"land...

  • 28.01.2010, 22:36 UhrAnonymer Benutzer: rechner

    Der scheinbar große Sieg der alternativen briefunternehmen ist in Wahrheit ein Armutszeugnis für den Gesetzgeber und unsere Politik.
    betrachtet man die politische Entstehungsgeschichte des jetzt gekippten Mindestlohnes, so ist das nun gefällte Urteil aus Sicht der Justiz nur folgerichtig, da davon auszugehen ist, das allein der politische Einfluß des ehemaligen McKinsey-Geschäftsführungsmitglieds und Post-Vorstandsvorsitzenden Zumwinkel zu der damaligen schnellen Festlegung geführt hat und somit zumindest fragwürdig ist.
    Aus Sicht der Arbeitnehmer ist das Urteil fatal. Der Wettbewerb unter den Dienstleistern wird jetzt über den Lohn auf Kosten der Arbeitnehmer ausgetragen werden. bereits ein Lohn von 9,80 Euro bedeutet je nach Familienverhältnissen bereits, dass z.b. wenn kleine Kinder zu versorgen sind, der Lohn über SGbii aufgestockt werden muß.
    Aus Sicht der Dienstleister eröffnen sich hier nun veritable Gewinnchancen.
    Die briefsparte ist, obwohl die Post bei um Welten besseren Dienstleistungen und Löhnen bis zu 13,70 Euro der mit Abstand positivste Posten in der bilanz des Unternehmens. Hier lässt sich erkennen, welche Gewinnchancen sich die neuen Dienstleister erhoffen.
    Der Gekniffene ist der Steuerzahler, der zwar eventuell 1 oder 2 Euro Porto im Jahr einspart, aber über die Subvention der Löhne der Mitarbeiter der "billigpostler" gleichzeitig ein Vielfaches dessen an Steuergeldern beisteuern muß.
    Nutzniesser der traurigen Aktion sind die Großversender, die hier sicherlich erkleckliche beträge einsparen können und so ihre Gewinne maximieren können.
    Fazit: besonders an solchen beispielen ist zu erkennen, dass in der deregulierten und liberalisierten, sprich jeglicher Regeln beraubten Wirtschaftswelt nichts notwendiger ist, wie ein angemessener Mindestlohn, ...wobei die gekippten 9,80 Euro bei genauer betrachtung nicht ausreichen !!

  • 29.01.2010, 00:22 UhrAnonymer Benutzer: Arbeitsloser

    Und wieder einmal kommt der Wettbewerb in Schwung, aber nicht durch geniale Geschäftsideen, sondern lediglich über staatlich legitimiertes Lohndumping. Die sogenannte Liberalisierung ist doch nur ein Freibrief für jene Unternehmen, die sich auf Kosten der Arbeitnehmer die Taschen füllen wollen.

    Ob der brief 0,55 Euro, 0,60 Euro oder 0,70 Euro kostet ist nicht entscheidend, um so mehr aber die Frage,ob die Menschen, die diese briefe austragen, davon leben können.

    Wenn die Wettbewerber der Post es nicht schaffen mit fairen Löhnen Gewinne zu machen sollten sie mal ihr Geschäftsmodell überprüfen. Offenbar gibt es keinen bedarf für ihre Dienstleistung.

  • 29.01.2010, 07:14 UhrAnonymer Benutzer: Tralala

    ihr Kommentar ist eine Schande! Gönnen Sie anständigen Menschen keinen anständigen Lohn zum Leben?

  • 29.01.2010, 10:34 UhrAnonymer Benutzer: HDG

    Was in der berichterstattung untergeht ist, daß im Anschluß an diese jetzt als rechtswidrig bestätigte Mindestlohneinführung mehrere tausend Mitarbeiter bei Post- Konkurenten entlassen werden mußten und viele der Konkurenten auf Grund dieser Regelung in insolvenz gingen.

    Wer entschädigt diese Arbeitnehmer und Firmen jetzt dafür?

    Man sollte die persönliche Haftung der verantwortlichen Minister (zu dem Zeitpunkt der Einführung "Jurist" Herr Scholz, SPD) einführen und gleichzeitig auch Schadenersatz von der beteiligten Gewerkschaft VERDi fordern!

    Wenn ein Geschäftsführer eines Unternehmens "gravierende Verfahrensfehler" begeht, haftet er der Firma gegenüber schließlich auch.

  • 29.01.2010, 11:13 UhrAnonymer Benutzer: Der Beobachter

    ich glaube es kommt noch schlimmer. Jetzt wird die Werbung wieder die briefkästen füllen, da ja die Post wieder billiger wird.
    ich hätte nichts dagegen wenn ein brief 1,- EUR kostet. Dann schreibt man nämlich nur noch wenn man es muss.

  • 29.01.2010, 11:50 UhrAnonymer Benutzer: wrt12

    Das Urteil kommt rund 20.000 Arbeitsplätze zu spät. Die sind in 2 Jahren in der branche verloren gegangen. ich vermisse die ver.di, die für diese ehemaligen Arbeitnehmer kämpft! Es ist eine Schande was Deutsche Post, ver.di und das Arbeitsministerium (Scholz) angerichtet haben. Man vernichtet systematisch Arbeitsplätze und ist dann nicht mal in der Lage eine Rechtsverordnung rechtskonform zu erlassen.

  • 29.01.2010, 12:53 UhrAnonymer Benutzer: rawl

    Traurig, traurig. in anderen Länder gibt es Gerichtsentscheidungen die einen Mindestlohn einführen: Frankreich, belgien, England... Aber gerade die Deutsche geschichte lehrt ja, dass die Algemeinheit nicht immer im Recht ist. Wie man mit 7,50€/ Stunde ein würdiges Leben führen kann bleibt allerdings fraglich. Wozu braucht Deutschland eigentlich noch eine MKittelschicht???

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