
Dies teilte das Unternehmen heute in Luxemburg mit. Die meisten Kündigungen solle es zunächst in Niedersachsen und Bayern geben. „Darüber hinaus ist eine Vielzahl weiterer Arbeitsplätze im Konzern gefährdet“, hieß es. „Mit dem überhöhten Mindestlohn wurde bewusst in Kauf genommen, dass Investments in Milliardenhöhe am Standort Deutschland zunichte gemacht werden und zigtausende von Arbeitsplätzen bei den privaten Briefdienstleistern verloren gehen“, erklärte PIN-Geschäftsführer Günter Thiel. Besonders bedauerlich sei, dass vor allem Geringqualifizierte und ehemalige Langzeitarbeitslose betroffen seien. Derzeit prüft der PIN-Vorstand gemeinsam mit einem Beratungsunternehmen Geschäftsmodelle und künftige Strategien im Hinblick auf den Fortbestand des Unternehmens, wie es weiter hieß. Nach eigenen Angaben beschäftigt die PIN Gruppe mehr als 9000 Mitarbeiter. Mehrheitsgesellschafter ist der Berliner Medienkonzern Axel Springer. Klaus Zumwinkel profitiert von Koalitionsentscheidung Gleichzeitig macht der Vorstandschef der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, Kasse. Er übte die Option für 200.640 Stück aus und verkaufte sie für den Kurs von 23,57 Euro. Erhalten hatte er die Optionen für 12,40 Euro im Jahr 2003. Aktienoptionen sind beim Post-Vorstand ein Teil der Vergütung. Zumwinkel ist auch noch Aufsichtsratschef der Deutschen Telekom und der Postbank. Zumwinkel tätigte das Geschäft am 3. Dezember. Der Kurs war zuvor nach der Entscheidung der Berliner Koalition für die Einführung eines Mindestlohns für Briefzusteller, der für die Post-Konkurrenten im Schnitt höhere Personalkosten bedeutet und die Wettbewerbssituation des Marktführers Post verbessert, gerade gestiegen. Positiv auf den Kurs dürften sich auch eigene Äußerungen Zumwinkels zur Zukunft der Post-Tochter Postbank ausgewirkt haben. Der Kurs der Postbank hatte danach deutlich zugelegt.













