Dividenden: Geldsegen für die Familien Porsche und Piëch

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Die Unternehmerfamilie Piëch-Porsche erhielt die meisten Dividenden in Deutschland

von Rüdiger Kiani-Kreß

Die Familien Porsche und Piëch, gemeinsam Großaktionäre des VW-Konzerns, kassieren in diesem Jahr 335 Millionen Dividende - das sind die höchsten Einnahmen aller Aktionäre in Deutschland.

Die Familien konnten ihre Einnahmen damit um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Das geht aus dem aktuellen Dividenden-Ranking der WirtschaftsWoche hervor. Darin listet die Zeitschrift die Aktionäre mit den 50 größten Dividendeneinnahmen auf. Diese 50 Anteilseigner kassieren nach Recherchen der Zeitschrift in diesem Jahr rund 4,7 Milliarden Euro an Dividenden. Das ist rund eine Milliarde Euro mehr als 2013.

Dieses kräftige Plus führt dazu, dass der Abstand zwischen Klein- und Großinvestoren wächst. Bei der WirtschaftsWoche-Übersicht für das Börsenjahr 2011 genügte noch eine jährliche Dividende von fünf Millionen Euro für einen Platz unter den Top 50. Jetzt sind dazu mindestens neun Millionen Euro notwendig.

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Hinter der Familie Porsche/Piëch bezieht die Familie Schaeffler, Eigentümer der Automobilzulieferer Schaeffler und Continental, mit 309 Millionen Euro die höchste Dividende, dicht gefolgt vom Eigentümer des Logistikkonzerns Kühne + Nagel, Klaus-Michael Kühne. Dieser bezieht in diesem Jahr 307 Millionen Euro, 113 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Da der kinderlose Kühne die Dividende nicht wie die Familie Porsche/Piëch aufteilen muss, bezieht Kühne nach Recherchen der WirtschaftsWoche die höchste Einzeldividende aller Aktionäre in Deutschland.

Auf den nächsten Plätzen folgen die Familie Merck (Pharma, 305 Millionen Euro), Stefan Quandt (BMW, Pharma, 288 Millionen Euro), die Brüder Samwer (Rocket Internet, 287 Millionen Euro), Johanna Quandt (BMW, Gemalto, 256 Millionen Euro) sowie BMW-Eignerin Susanne Klatten (253 Millionen Euro).

Aufsteiger des Jahres sind die Brüder Samwer. Sie verbesserten ihre Dividendeneinnahmen von 7 auf 287 Millionen Euro. Stark verbessern konnten sich zudem Klaus-Michael Kühne (plus 113 Millionen Euro), die Familie Otto (plus 107 Millionen Euro), die Familie von Finck (plus 66 Millionen Euro) und Heinz Hermann Thiele, Inhaber des Automobilzulieferers Knorr-Bremse (plus 60 Millionen Euro).

Die stärksten Einbußen hatten die Kaffeeröster-Familie Jacobs (minus 92 Millionen Euro) sowie die Metro-Eigner Schmidt-Ruthenbeck (-51) und Beisheim (-32).

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