ThemaWindkraft

alles zum Thema

Kommentare zu: Flaute in der Windkraftbranche

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

6 Kommentare
  • 12.04.2012, 14:24 Uhrvandale

    Grundsätzlich ist die Winddichte und Stetigkeit auf diesem Planeten ungeeignet für eine industrielle Energieerzeugung. Deshalb war man froh die Windenergie mit der beginnenden Industrialisierung durch Kohle zu ersetzen. Die heutigen Windmühlen produzieren einen wetterabhängigen, umweltschädlichen, nahezu wertlosen Zufallsstrom zu extremen Kosten. Abseits touristisch genutzter Windmühlen die rentabel sein können, sind alle Windmühlenprojekte weltweit durch Einspeisegesetze, Steuergutschriften (USA), CDM Zertifikate (Klimasündenzertifikate) in China, Indien, etc. hoch subventioniert.

    Der grösste Teil einer Windmühle, Fundament, Mast, Flügel ist keine allzu komplexe Technologie. Lagerung und Getriebe mögen hier die Ausnahme sein. Insofern macht es analog der Solarindustrie durchaus Sinn einen grossen Teil der Fertigung in Länder mit günstigerer Kostenstruktur auszulagern.

    Mit den knapper werdenden Mitteln der Altindustriestaaten werden gem. meiner Vermutung die Subventionsbudgets für diese (öko)religiösen Monumente gekürzt werden.

    Interessant ist inwieweit die Hersteller ihre Medien- und Politikpflege weiter betreiben, bzw. den gekürzten Budgets, vermindertem Umsatz angepasst werden. Analog der ebenfalls auf religiösen Visionen beruhenden Solarindustrie kann es hier zu einer Abwärtsspirale kommen. Reduzierte Subventionen und Marktanteilsverlust nach Asien führen dann zu reduzierter Medien- und Politikpflege die dann wiederum die Subventionen reduzieren.

    Vandale

  • 12.04.2012, 14:44 UhrHeinz_Thieme

    Während man sich hierzulande über die Kompostierbarkeit und die Kompostierungsdauer von Einkaufstüten streitet, kann einem auch einmal die Frage nach der Dauerhaftigkeit der Fundamente der WKA in den Sinn kommen. Es werden da Unmengen von Stahlbeton in die oberste Erdschicht eingebracht, welche die Kräfte, welche auf die Türme der WKA einwirken, abfangen müssen. Aber was passiert mit den Fundamenten, die ja vielfach größer sind als ehemalige Westwall-Bunker, und nicht minder dauerhaft, wenn die WKA mal nicht mehr laufen, verfallen. Die Bunkeranlagen aus WK II sind ja fast noch alle bestens erhalten anzutreffen, egal ob am Westwall, an der Kanal- und Atlantikküste oder auch im Hochgebirge. Ist uns klar, dass die Betonfundamente der WKA mühelos auch die nächste Eiszeit überdauern? Ist uns klar, dass alle paar hundert Meter solche Betonklötze in einigen Gebieten in Deutschland schon jetzt vorhanden sind? Ist das unsere Vorstellung von Umweltschutz?

    • 12.04.2012, 15:08 Uhrvandale

      Heinz Thieme...ein grösseres Umweltproblem als die Betonfundamente die Deutschlands Boden versiegeln und die toten Vögel sehe ich grundsätzlich darin, dass hier mit einem enormen Mitteleinsatz lediglich bescheidene Mengen wertlosen Zufallsstroms gewonnen werden. Im Vergleich 2 MW Windmühle vs. 1200 MW AP1000 Kernkraftwerk bedarf es der 37-fachen Menge an Beton, Stahl, Kupfer um die gleiche Menge Strom zu erzeugen. Wenn man bedenkt, dass der Windstrom eigentlich über Speicher geglättet werden müsste, so liegt es nahe das Windmühlen mehr Energie für die Errichtung und Betrieb erfordern als diese je erzeugen.

      Windstrom ist eine (öko)religiöse Vision der sich Technik und Wirtschaft angepasst haben.

      Vandale

    • 14.04.2012, 18:01 UhrGerhard

      Auch Wohnhäuser, Bürotürme, Autobahnbrücken und Strommasten baut man mit Stahlbetonfundamenten. Na und? Stahlbeton ist ungiftig, grundwasserunschädlich und wird heute völlig problemlos halbautomatisch recycelt.

  • 13.04.2012, 00:14 UhrSkyjellyfetty

    Hier rühren doch immer noch die Atomlobbyisten die Trommel!Das ist sowas von unglaublich unverschämt und heuchlerisch.In diesem Winter wurden 70% mehr Strom aus Solar und Windkraft produziert als noch im vorigen Jahr.Was wollen sie eigentlich?Bereiten sie schon mal den Boden für den Ausstieg aus dem Ausstieg.Da kann es einem sowas von schlecht werden.Sie sind ein gnadenloser Atomlobbyist mein lieber "Vandale"und der Name scheint weise gewählt.

  • 13.04.2012, 19:15 UhrHeinz_Thieme

    Die Problematik, dass der Wind unregelmäßig weht, macht diese Quelle - nicht weniger als die Photovoltaik - zu einer äußerst problematischen, extrem teuren Stromgenerierungsart. Wenn man Wind nutzen wollte, dann sollte man sich einmal daran erinnern, dass vor gut 200 Jahren die gesamte Welthandelsflotte unter Nutzung von Wind fuhr, es ging also, man weiß noch heute wie es gehen kann. Wenn man dort, wo man bewiesen hat, dass es machbar ist, den Wind heute nicht zum Antrieb nutzt, dann muss es doch schwerwiegende Gründe geben, Wind nicht zu nutzen. Weshalb soll Windkraft, auf deren Nutzung die Schiffahrt verzichtet, für die Stromerzeugung sinnvoll sein? Windkraft als Spielerei, für Sportboote, für Strand- und Eissegler, für Kite-Surfer, ja da ist sie begehrt, aber da spielen auch Geld und Termine keine Rolle. Aber fahren Sie mal windgetrieben zur Arbeit!

weitere Fotostrecken

Blogs

Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Wochen 19+20
Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Wochen 19+20

Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...

    Folgen Sie uns im Social Web

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

WirtschaftsWoche Shop

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.