Gipfeltreffen der Weltmarktführer: USA wollen frei handeln

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Gipfeltreffen der Weltmarktführer: USA wollen frei handeln

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US-Botschafter John B. Emerson auf dem Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall.

von Nele Hansen

Der US-Botschafter John B. Emerson wirbt auf dem Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Kein leichtes Unterfangen.

John B. Emerson, US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, hat die Fahrt durch die schöne Landschaft von Stuttgart nach Schwäbisch Hall genossen. Doch trügt der Schein, den ihn die heimelige Umgebung vermittelt? Globalisierungsgegner haben sich bereits in Stellung gebracht, die gegen das geplante Freihandelsabkommen demonstrieren, und in den Räumlichkeiten der Bausparkasse Schwäbisch Hall erwarten ihn über 400 deutsche Firmenchefs, die seit den Snowden-Enthüllungen um ihre Betriebsgeheimnisse fürchten.

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 „Ich verstehe die Zerrüttung  vollkommen, die die Offenlegungen ausgelöst hat“, sagte Emerson. Aber er wolle alles tun, um das Vertrauen wieder herzustellen und wirbt weiter für die transatlantische Partnerschaft. Vor allem beim Kampf gegen die Bedrohungen aus der digitalen Welt sollten die USA und Deutschland gemeinsam vorgehen und Themen wie den Schutz der Privatsphäre  und den Kampf gegen Cyber-Attacken gemeinsam angehen.

Emerson betonte noch einmal, dass die USA keine Firmengeheimnisse deutscher Unternehmen ausspioniere und warb bei einem weiteren Thema für Vertrauen: dem geplanten Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP).

Kritiker prangern den Investitionsschutz an,  bei dem  die EU und Amerika sich gegenseitig den Schutz ihrer Investoren zusichern. Bei Verstößen können sie vor dem jeweiligen Schiedsgericht klagen. Umwelt- und Verbraucherschützer fürchten zudem, dass  Produkte wie Hormon-Fleisch, Chlorhähnchen oder Genmais nach Europa gelangen könnte.

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„Nahrungsmittel werden weiter sicher bleiben. Wir können beides erreichen: Ein Freihandelsabkommen  und  Sicherheit und Qualität bei den Produkten erhalten“, sagte Emerson. „Wenn wir die Vielzahl der Handelshemmnisse abschaffen,  wird der transatlantische Handel wachsen. Auch Kleine und Mittlere Unternehmen werden enorm von dem Abkommen profitieren.“

Zugleich sprach sich der Botschafter klar gegen Exportschranken für die deutsche Wirtschaft aus: „Freuen Sie sich, dass Sie so gut verkaufen. Gehen Sie raus in die Welt und verkaufen Sie noch mehr.“

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