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4 Kommentare
Schwachsinn. Gerade deswegen werden doch deutsche Produkte gekauft. Weil man sich darauf verlassen kann das sie die Qualitätsstandarts in der Industrie setzen. Alles andere lohnt sich auch nicht weil die Lohnstückkosten hierzulande relativ hoch sind. Und das alles trotz der billig Invasion aus China die schon seit Jahrzehnten anhält. Was zudem in China aufgrund des geringen Einkommens zutrifft, muss längst nicht in Europa oder der Rest der Welt zutreffen. Hier haben die Menschen nunmal gewisse Ansprüche an die Qualität. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Werte Frau Nein aus Ossiland,
setzen Sie nur weiter Ihre Standards in Sachen Rechtschreibung; Ansprüche haben wir längst keine mehr.

Moment mal...das klingt ähnlich, wie das Dilemma der US-Autoindustrie der 80er und 90er-Jahre: Die US-Konsumenten waren lange zufrieden damit, "good enough"-Autos zu kaufen, die dann auch öfter in der Werkstatt landeten. Dann kamen die Japaner mit ihren deutlich geringeren Fehlerquoten und die US-Konumenten kauften dann doch die höherwertigen Produkte.
Worauf der Artikel hinaus will, ist jedoch eine schlichte Neudefinition der Produktziele, indem die Fehlertoleranzen heraufgesetzt werden. Das ist aber immer im Einzelfall zu prüfen, weil mit höheren Fehlern auch höhere Risiken (Produkthaftung etc.) einhergehen. Chinesische Firmen verschwinden dann auch schnell mal vom Markt (auch, um Plagiatsvorwürfen zu entgehen). Außerdem denke man mal darüber nach, was passiert, wenn ein Kind seine Finger in den zitierten Ventilatorspalt steckt.

China lernt schnell und China will lernen. Wie schnell China über den Ideenklau und Nachbau hinweg ist, sehen wir gerade auf der Hannovermesse. Wer glaubt auf Dauer den Knowhow- Vorsprung im Land halten zu können liegt daneben. Chinesische Firmen kaufen sich zunehmend in Deutsche Betriebe ein. In einigen Jahren wird unser Vorsprung dahin sein.
Kommentare zu: Für die Chinesen gut genug
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