MAG Group
Der chinesische Staatskonzern Sinomach und der japanische Komatsu-Konzern - bekannt durch Baumaschinen und Bagger - bieten für den schwäbischen Werkzeugmaschinenbauer MAG Group. Beide haben nach Angaben von gut informierten Personen sowohl für den europäischen als auch den amerikanischen Teil der MAG geboten - und zwar bis zu 700 Millionen Euro.
Der Erlös kommt zum größten Teil Mo Meidar zugute. Der US-Investor hatte die MAG-Gruppe vor sieben Jahren unter anderem aus Teilen von IWKA (Ex-Cell-O, Boehringer) und ThyssenKrupp (Hüller Hille, Witzig & Frank) geschmiedet. Mit einem riskanten Finanzgebaren hatte er das Vertrauen der Banken verspielt. In Europa musst er die Führung abgeben, im US-Geschäft hat er weiterhin das Sagen. Im Zuge des Verkaufs soll ein französisches Werk an den US-Teil angedockt werden, im Tausch gegen eine US-Fabrik, die wie MAG Europa vor allem für die Automobilindustrie produziert.
MAG Europe ist der fünftgrößte Werkzeugmaschinenhersteller in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Göppingen, nahe Stuttgart, beschäftigt 1.600 Mitarbeiter, weltweit arbeiten 3.500 Menschen für die MAG Group. Zu den Kunden zählen u.a. die Luft- und Raumfahrt, Automotive und Nutzfahrzeugbau, Schienenverkehr und erneuerbare Energien. Die MAG-Group setzte 2011 rund 900 Millionen Euro um, davon 562 Millionen Euro in Europa.

Rettungsmodelle!
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Eine unfähige Bundesregierung verpulvert sinnlos Milliarden
von deutschen Steuergelder in dubiose Staaten-, bzw. Banken-
rettungen, während China sinnvoll in dem profitbringenden
deutschen Mittelstand investiert.
Der Unterschied ist, daß das deutsche Geld weg ist und das
des himmlischen chinesischen Kapitalismus arbeitet in
Deutschland!

Hätten die Deutschen die DM, wäre ein solcher Ausverkauf der deutschen Industrieperlen nicht möglich. Die EUROmantiker deuten diesen Umstand um: Sie meinen, die deutsche Industrie sei so schön begehrt. Und merken nicht, daß sie auch damit den deutschen Wohlstand verschenken.
Die Deutschen: ein armseliges Volk. Die deutschen Politiker schaffen es immer alle paar Jahrzehnte, die Deutschen in eine wirtschaftliche, soziale und politische Katastrophe zu manövrieren. Grundlegend dafür ist der Größenwahn, die Selbstüberschätzung und Willensfanatismus, an dem deutsche Politiker meinen. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Blockparteien. Und diejenigen, die diese Europolitik noch beklatschen, hätten wohl auch 1943 im Sportpalast geklatscht. Die bemerken die Analogie einfach nicht...

Da wir Deutschen wenig Lust haben, unser Geld in Aktien zu stecken,
kommen eben andere und holen sich die Schnäppchen !