Innovations-Ranking: Das sind Deutschlands innovativste Mittelständler

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Innovations-Ranking: Das sind Deutschlands innovativste Mittelständler

von Jürgen Salz

Eine Exklusiv-Studie im Auftrag der WirtschaftsWoche präsentiert die erfolg- und ideenreichsten deutschen Mittelständler. Mit welchen Methoden es den Besten gelingt, unablässig Neues auf den Markt zu bringen.

Deutschlands innovativste Unternehmerin ist 76 Jahre alt, lebt in einem Provinznest zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald und erinnert äußerlich an eine italienische Operndiva. In Wahrheit gebietet die Seniorin mit dem tiefschwarzen Haar jedoch über ein höchst erfolgreiches Unternehmen: den Medizintechnik-Hersteller Karl Storz in Tuttlingen an der Donau. Der ist mit seinen Endoskopen für Chirurgen und mit seinen Operationssälen Deutschlands innovativster Mittelständler.

Das ist das Ergebnis eines Rankings, das die Münchner Unternehmensberatung Munich Strategy Group (MSG) exklusiv für die WirtschaftsWoche erstellt hat. Dazu haben MSG-Gründer Sebastian Theopold und seine Mitarbeiter insgesamt 3000 Mittelständler für ihre Studie analysiert. Ergebnis ist eine Liste der 50 innovativsten deutschen Mittelständler. Unter den Top-Innovatoren finden sich vor allem Maschinenbau-Unternehmen sowie Spezialisten für Mess- und Regeltechnik, Software und Medizintechnik. Gewinner Storz schaffte es gleichzeitig ins Finale des Deutschen Innovationspreises.

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Von der genialen Idee zum erfolgreichen Produkt: Die übrigen Nominierten des Deutschen Innovationspreises 2014 haben das geschafft. Ihre Erfolge im Überblick.

Ihr etwa 10 000 Euro teures, tragbares Endoskop haben Karl-Storz-Projektleiter Fritz Hensler (von links), Peter Schwarz, der Abteilungsleiter Forschung Bildgebung, und Forschungschef Klaus Irion schon mehrere Tausend Mal verkauft. Quelle: Deniz Saylan für WirtschaftsWoche

Gerade die deutschen Medizintechniker hätten einen riesigen Innovationssprung gemacht, sagt Ranking-Autor Theopold: „Da tauchen neben Siemens viele junge, innovative Medizintechnik-Firmen auf, die es vor einigen Jahren noch gar nicht gab.“

Allerdings offenbart das Ranking auch Schwächen. Unter den Top 50 finden sich kaum Biotech-Medikamentenhersteller. „Für sie sind die Markteintrittsbarrieren wegen der hohen Entwicklungskosten sehr hoch“, sagt Autor Theopold. Und in den USA stehen für die Biotechs mehr Kapitalgeber bereit. Ebenfalls schwach sind die deutschen Mittelständler bei der Nanotechnologie, die potenzielle Basis für neuartige Solarzellen oder Speichermedien.

Wie die Besten zu ihren Erfolgen kommen, lesen Sie im Twitter-Stil mit maximal 140 Zeichen pro Satz auf den folgenden Seiten.

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