Mittelstands-Umfrage: Zu viel Einfluss der Gewerkschaften auf Regierungsarbeit

exklusivMittelstands-Umfrage: Zu viel Einfluss der Gewerkschaften auf Regierungsarbeit

von Bert Losse und Malte Fischer

57 Prozent der mittelständischen Firmenchefs schätzen aktuell den Einfluss von Gewerkschaften auf die Regierungsarbeit als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein, nur sieben Prozent als „gering“ oder „sehr gering“.

Das hat eine Mitgliederumfrage der Verbände Die Familienunternehmer und Die Jungen Unternehmer für die WirtschaftsWoche ergeben. „Liest man die Wahlprogramme einiger Parteien, hat man das Gefühl, dass die Gewerkschaften eifrig mitschreiben“, kritisiert Lutz Goebel, Chef des Familienunternehmer-Verbands. Auch die personelle Nähe von Gewerkschaften und Politik gefällt dem Krefelder Unternehmer nicht. „In einigen Bundesministerien haben es sich ehemalige Gewerkschafter gemütlich gemacht. Würde man sie durch Wirtschaftsvertreter ersetzen, wäre der öffentliche Aufschrei laut.“

Immerhin: Mit den Arbeitnehmervertretern  im eigenen Haus kommen die Firmenchefs offenbar gut aus. 160 der 630 befragten Unternehmen haben einen Betriebsrat. 69 Prozent von ihnen bewerteten die Kooperation als „sehr gut“ oder „gut“.

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