Sparkurs zahlt sich aus: Heidelberger Druckmaschinen schreibt Nettogewinn

Sparkurs zahlt sich aus: Heidelberger Druckmaschinen schreibt Nettogewinn

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Die Digitalisierung macht Heidelberger Druckmaschinen nach wie vor zu schaffen.

Sieben Millionen Euro Nettogewinn statt 53 Millionen Euro Quartalsverlust: Der Sparkurs bei Heidelberger Druckmaschinen zahlt sich langsam aus. Der niedrigere Auftragseingang bleibt aber ein Fragezeichen.

Der Sanierungskurs des Maschinenbauers Heidelberger Druckmaschinen zahlt sich allmählich aus. Nach Steuern schrieb das Unternehmen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 mit einem Gewinn von sieben Millionen Euro erstmals seit dem Schlussquartal des Vorjahres wieder schwarze Zahlen. Im dritten Quartal 2014/15 hatte noch ein Verlust von 53 Millionen Euro zu Buche gestanden. Der Verlust nach neun Monaten verringerte sich auf sieben Millionen Euro von 95 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

"Wir sind ein gutes Stück vorangekommen, Heidelberg nachhaltig profitabel aufzustellen", erklärte Vorstandschef Gerold Linzbach am Mittwoch. Mit dem höheren Anteil von Dienstleistungen rund um Druckmaschinen sei das Geschäft stabiler und profitabler.

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Heidelberger Druckmaschinen hat noch immer mit den Folgen der Finanzkrise 2008 auf die Druckbranche zu kämpfen und muss sich auf die Digitalisierung einstellen. Im dritten Quartal schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten erwartet. Die Zahlen kamen an der Börse gut an: Im frühen Handel lag die Aktie sieben Prozent im Plus.

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Angesichts eines Auftragseingangs nach neun Monaten über Vorjahr bekräftigte Linzbach die Prognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz soll währungsbereinigt um zwei bis vier Prozent wachsen, die bereinigte operative Rendite acht Prozent erreichen. Über drei Quartale steigerte der SDax -Konzern den Umsatz währungsbereinigt um zehn Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

Analyst Thorsten Reigber von der DZ Bank stellte jedoch infrage, dass die Jahresziele zu schaffen sind. Er verwies auf den niedrigeren Auftragseingang im dritten Quartal: Dieser belief sich auf 581 Millionen Euro nach 613 Millionen Euro im Vorjahresquartal - Analysten hatten einen Gleichstand erwartet.

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