Straßenbaukonzern: Strabag will 1000 neue Stellen schaffen

Straßenbaukonzern: Strabag will 1000 neue Stellen schaffen

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Das Logo der Firma Strabag.

Knappe Kassen bei Bund und Ländern bekommen Straßenbaufirmen sofort zu spüren: Sie hängen stark von öffentlichen Aufträgen ab. Marktführer Strabag rechnet in den kommenden Jahren aber wieder mit mehr Projekten.

Deutschlands größter Straßenbaukonzern Strabag rechnet in den kommenden Jahren mit deutlich mehr Aufträgen aus dem Inland und will deshalb etwa 1000 neue Jobs schaffen. Schon für 2015 sei mit einer deutlichen Steigerung des Konzernergebnisses zu rechnen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Köln mit.

Das Jahr 2014 verlief für das Unternehmen dagegen enttäuschend: Die öffentliche Hand habe mangels Planungskapazitäten vorhandene Straßenbaumittel nicht ausgeschrieben, beklagte der Konzern. Insgesamt sei der Sparkurs und Zwang zur Haushaltskonsolidierung in einigen Bundesländern deutlich zu spüren.

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Der durch die Stützung der niederländischen Konzerntochter zusätzlich belastete Jahresüberschuss schrumpfte auf 41 Millionen Euro (Vorjahr: 68 Mio). Das Unternehmen beschäftigte Ende März 2015 rund 11.000 Menschen.

Aktuelle Großaufträge des Unternehmens sind unter anderem der sechsspurige Ausbau der A3 zwischen Frankfurt und Nürnberg sowie die Sanierung einer Start- und Landebahn am Flughafen Berlin-Schönefeld. Im Ausland akquirierte das Unternehmen Aufträge unter anderem in Rumänien, Polen und Österreich. Insgesamt lag der Auftragsbestand des Unternehmens nach dem ersten Quartal mit 3,7 Milliarden Euro leicht über dem Vorjahreswert. Die Dividende für 2014 soll trotz der geschrumpften Gewinne konstant bei 1,04 Euro bleiben.

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