Türkeikrise: Vorwerk stoppt Investitionen

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Der Wuppertaler Konsumgüterkonzern Vorwerk ändert wegen der instabilen Lage in der Türkei seine internationale Expansionsstrategie.

von Harald Schumacher

Der Wuppertaler Konsumgüterkonzern Vorwerk ändert wegen der instabilen Lage in der Türkei seine internationale Expansionsstrategie.

Gegenüber der WirtschaftsWoche bestätigte der persönlich haftende Mit-Gesellschafter Reiner Strecker mit Blick auf die Türkei, "dass wir einen früheren Markteintritt vorgesehen hatten, ihn aber dann zunächst einmal verschoben haben". Stattdessen investiert das Unternehmen 2017 in einen stärkeren Marktauftritt im Brexit-Land Großbritannien. Jedes Jahr trägt das Familienunternehmen seine Produktpalette - vor allem die Thermomix-Küchenmaschine und die Kobold-Staubsauger - in ein anderes Land, das den Vorwerk-Jahresumsatz von derzeit knapp vier Milliarden Euro weiter steigern soll. 2016 waren das die USA. 2017 wollte Vorwerk eigentlich die Türkei ins globale Portfolio aufnehmen.

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