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Modefirma: Tom Tailor sieht Potenzial für 300 neue Läden in Deutschland

von Henryk Hielscher

Die Modefirma Tom Tailor, die für kommenden Freitag den Börsengang plant, will in Deutschland aggressiv wachsen.

„Allein in Deutschland, wo unsere Umsätze 2009 um 13 Prozent gestiegen sind, sehe ich in den nächsten Jahren Platz für 200 bis 300 zusätzliche Tom-Tailor-Geschäfte und Franchise-Läden“, sagte Unternehmenschef Dieter Holzer der WirtschaftsWoche. Der Bekleidungskonzern betreibt derzeit europaweit 87 eigene Filialen und konnte im vergangenen Jahr den Umsatz um 5,9 Prozent auf 300 Millionen Euro steigern. „Zudem wollen wir unser Online-Geschäft ausbauen, der Umsatzanteil wird von fünf auf mittelfristig rund zehn Prozent steigen“, kündigte Holzer an. Allerdings soll mit einem Großteil der Einnahmen aus dem Börsengang „die Verschuldung reduziert“ werden.

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Das Unternehmen rechnet mit einem Emissionserlös von bis zu 190 Millionen Euro, wovon maximal 165 Millionen Euro in die Kassen des Unternehmens fließen würden. „Mindestens 20 Millionen Euro wollen wir in das direkte Wachstum von Tom Tailor investieren“, so Holzer.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 22.03.2010, 12:30 UhrAnonymer Benutzer: Mark Böschen

    @T.Setzer: ich kann nicht erkennen, was daran ehrenrührig sein soll, ein interview zu führen. Einen Artikel zu den Gewinnschätzungen der Konsortialbanken (bereinigt und unbereinigt) für Tom Tailor und zu den Risiken des börsengangs (u.a. hohe Firmenwerte in der bilanz) finden Sie in der aktuellen Print-Ausgabe der Wiwo 12/2010 auf Seite 98.
    @Anleger: Der Emissionserlös fließt tatsächlich zu 80 Prozent in den Schuldenabbau und nicht in investitionen für Wachstum, da haben Sie recht. Neue Anleger zahlen also erst einmal für die Schulden, die der Private-Equity-besitzer dem Unternehmen aufgebürdet hat.

  • 20.03.2010, 18:51 UhrAnonymer Benutzer: T.Setzer

    Was ist denn das für ein exclusiver "Artikel"? ZWEi Autoren für diesen Abguss? Oder hat einer der Herren Mark böschen (Frankfurt) und Henryk Hielscher das Telefonat zur Pressestelle durchgeschaltet? Gibt's denn keine Witschaftsjournalisten mit Ehrgefühl mehr? Wiwo gute Nacht!

    ps: Printausgabe macht Hoffnung S.98 börsengänge: Warum investoren die Aktien von brenntag und Tom Tailor nicht zeichnen sollten

  • 20.03.2010, 18:20 UhrAnonymer Benutzer: Anleger

    Eine Frechheit, diesen börsengang schon im Vorfeld als Erfolg verlkaufen zu wollen ! Maximal 20 Mio.€ sollen für Aktiva zur Verfügung stehen, während der "Rest" dem (nicht einmal vollständigen) Schuldenabbau dient. ich kann nur jedem privaten Anleger empfehlen, die Finger von so einem Unternehmen zu lassen. ich schlage vor, das Unternehmen stemmt ersteinmal den Schuldenabbau mit Hilfe unternehmerischer Tätigkeit durch Erarbeitung von Gewinnen. Dann mag sich der Aktienkauf auch für den (privaten) Anleger lohnen. Geld einsammeln, teilweise (!) Schulden abbauen und weiter wursteln wie bisher klingt m.E. nicht besonders lukrativ.

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