Nach der Krise: Gute Geschäfte für Unternehmensberater

Nach der Krise: Gute Geschäfte für Unternehmensberater

von Hans-Jürgen Klesse

Die Unternehmensberater sehen wieder optimistisch in die Zukunft: "Nach der vergangenen Krise wachsen wir zweistellig, dies wird wahrscheinlich auch 2011 so bleiben", sagt Martin Sonnenschein, Zentraleuropa-Chef der Strategieberatung A. T. Kearney der WirtschaftsWoche.

A.T. Kearney gehört mit einem Umsatz von 196 Millionen Euro im Jahr 2009 zu den zehn größten Managementberatungen in Deutschland, hatte in der Krise aber nach Schätzung des Marktforschungsunternehmens Lünendonk aber rund 13 Millionen Umsatz eingebüßt. Zukünftige Konzentrationsbewegungen in der Beraterszene hält Sonnenschein zwar nicht für ausgeschlossen, sieht davon aber längst nicht alle Beteiligten betroffen: "Dass es zu einer Konsolidierungswelle kommen wird, ist für mich noch lange nicht ausgemacht."

Zum einen seien nicht alle Unternehmen gleichermaßen von dem für reife Märkte typischen Schrumpfungsprozess betroffen. Zum anderen seien im Beratungsgeschäft noch längst nicht alle Märkte reif: "Gerade die Emerging Markets weisen eine große Dynamik auf."

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