In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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14 KommentareFrüher gab es langsamere bandbreiten (wenn man damals überhaupt von Übertragungsraten reden konnte), die inhalte der Webseiten waren weniger anspruchsvoll und als PC reichte ein billig System. Trotzdem haben alle beteiligten Geld verdient.
Mit dem Netzausbau wurden die bandbreiten größer und größer, die Webseitenprogrammierer mussten sich weniger Mühe mit Programmieren machen oder konnten wesentlich anspruchsvollere Seiten bauen und die Endnutzer benötigen jetzt wesentlich anspruchsvollere PCs um alles nutzen zu können.
Auch hier profitieren wieder alle Parteien an der Entwicklung. Die Provider haben wegen der gestiegenen Nutzbarkeit des Netzes zwar weniger Einnahmen pro Kunden, dafür aber abermillionen mehr Kunden, die Webseiten betreiber können besser vermarkten und die Hardware Hersteller verkaufen laufend neue Systeme. Es gibt also keinen Grund zu weinen. Einfach die Netze weiter ausbauen und neue innovationen in den Markt bringen. Wir werden es schon kaufen!
Wenn wir als Nutzer nicht alles uneingeschränkt nutzen können - wird es uninteressant und man muss sich alternativen Überlegen (Satellitenübertragung oder ähnliches).
ich halte den Vorschlag einer internetmaut für realitätsfern. indirekt gab es diese Maut schon, sie wurde aber von den Telkos abgeschafft.
Vor einigen Jahren haben Leute die größere Mengen herunterladen mehr gezahlt, da sie die vertragliche Volumenbeschränkung überschritten haben, z.b. 3 Gb, und danach einen kräftigen Aufpreis gezahlt haben. Zu diesen Zeiten haben Vielsauger auch mehr gezahlt. Da diese Tarife immer mehr von Flatrates verdrängt wurden ist "saugen" für jedermann drin.
im Nachhinein zu jammern und zu versuchen eine Gebühr einzuführen halte ich für eine Frechheit dem Kunden gegenüber.
Und wie das alte Sprichwort sagt: Der Kunde ist König!
ich sehe die Gefahr für die Telkos in einem Konkurrenzunternehmen, welches "mautfrei" arbeitet, und damit die Unternehmen indirekt dazu zwingt die Kosten der eigenen Maut selbst zu tragen, was die Gewinne vernichten wird.
Dieser Schritt sollte sehr, sehr gut überlegt sein.
Meiner Ansicht nach ist die sichtweise falsch.
Nicht Google schickt die Daten durchs Netz, sondern ich als Empfänger rufe sie ab.
Und ich bezahle bereits die Leitung - und zwar für eine festgelegte bandbreite, bzw. Geschwindigkeit und mit dieser möchte ich auch die angeforderten inhalte angezeigt bekommen, ungebremst und ungefiltert.
Stellen Sie sich mal vor, die Post käme jetzt auf die idee, ihnen vom Versender ordnungsgemäß frankierte Post nur noch gegen eine Zusatzgebühr auszuhändigen. Wegelagerei.
Es geht nicht nur um Maut, sondern um 1.Klasse, 2.Klasse, wie bei der bahn. Also um die Einführung von "Quality of Service" und um die dafür zusätzlich erhobenen Gebühren. Die Datenpakete sollen künftig in Serviceklassen übertragen werden. Datenpakete aus einer hoch priorisierten Klasse werden bevorzugt übertragen, die restlichen warten im Netz. Der "billig-Verkehr" in der niedrigsten Serviceklasse wird bei hoher Netzauslastung zunehmend langsamer werden und bei Netzknotenüberlastung werden dessen Datenpakete auch zuerst weggeworfen. Diese "verlorenen" Datenpakete werden aber vom internetprotokoll wiederholt. Was der benutzer merken wird, ist die langsamere Übertragung bei einigen Anbietern und auch häufigere Abbrüche, wenn diese in der billigsten Serviceklasse arbeiten. Es werden also keine Dienste-inhalte zensiert, sondern deren Übertragungsqualität klassifiziert. Da die Telekoms den Netzausbau in der Hand haben, können sie mit schwachen Netzen tendenziell die Diensteanbieter in teurere Serviceklassen drängen und so zusätzlich Geld machen. Da muss die Regulierungsbehörde aufpassen, dass die niedrigste Serviceklasse eine möglichst hohe Minimalbandbreite behält. Zahlen wird es aber letztlich der Kunde über höhere Dienstegebühren oder mit höheren Wartezeiten.
Wie üblich, verwandelt sich jede gute idee in Dreck, sobald sie von kommerziellen interessen übernommen wird, die keine soziale Verantwortung sondern nur noch den Geschäftserfolg kennen. Schon Jetzt ist das DSL Provider-Geschäfts eine verkommene Struktur, die jede nur erdenkliche Möglichkeit nutzt, den Verbraucher zu übervorteilen. Wenn diese so. "NetzMaut" erst einmal realisiert worden ist, werden die findigen Geschäftemacher daraus eine "Goldgrube" machen wollen, deren Ertrag quartalsmäßig gesteigert werden muß. Auch die Loveparade war einmal nicht-kommerziell. Nun hat sie die Verschmutzung durch den Kommerz sogar zu einer tödlichen Angelegenheit gemacht. Die ehemals staatliche bahn ist eine Zumutung geworden, die ehemals staatlichen Wasserbetriebe überteuern die Wasserpreise, ebenso die Stromversorgung. Auch Google war mal eine eher idealistische initiative wie auch Facebook, bevor die Entwickler deren kommerzielle Mögklichkeiten erkannt hatten. Wir sollten diesen Telekom-Kartell die Hände abschlagen bevor es mit seinen dreckigen Fingern danach greift.
Als der bund seine Lizenzen vor etwa 10 Jahren zu horrenden Mia. beträgen versteigerte, fragte ich mich, wie wollen die bieter das Geld wieder reinholen? Man konnte zu dem Zeitpunkt schon die bedeutung des Handy -heute Smartphone- als mobilen Kommunikations-, Werbe- und Absatzkanal zum individuellen Kunden absehen. in einem Leserbrief an die WiWo habe ich Anfang dieses Jahrtausend darauf hingewiesen: "die Telekoms haben die Straße zum Kunden gekauft und werden nach belieben Provisionen erheben. Anders können sie auf Dauer nie Geld verdienen". Wobei ich nicht davon ausging, dass dies durch Temporegulierung erfolgt, sondern primär in Form von Provisionen bzw. Gebühren bei
Transaktionen. "bei jeder Werbung, jedem Kaufabschuß, jedem Digitalabruf werden die Telekoms demnächst Gebühren bzw. Provisionen kassieren. Nicht vom Nutzer bzw. Käufer, sondern vom Anbieter" formulierte ich im besagten Schreiben. Niemand
verschenkt eine Goldgrube wie einen Vertriebsweg, über den künftig nahezu alles zum Kunden läuft. Temporegulierung ist der falsche Weg. Tempoerhöhung wäre der richtige. Denn Schnelligkeit des Datentransfers entscheidet demnächst maßgeblich über Quantität und Qualität von Transaktionen und damit über die Höhe der Provisionen/Gebühren. ich könnte mich als Gewerbetreibender mittels internet mit einem solchen Modell eher anfreunden, als mit einem Mautmodell nach Tempo. Ein stabil schnelles Netz ist im blick auf die Kundenzufriedenheit wichtiger als ein schankendes.
Ah ja ich zahle also monatlich für z.b. einen 16000er DSL Anschluss Gebühren und wenn derjenige, mit dem ich Daten austauschen will kein Geld zusätzlich zu seinem internetanschluss bezahlt, bekomme ich die Daten in 56k Modem Geschwindigkeit geliefert..... Wieso soll man die Übertragungsgeschwindigkeit noch einmal bezahlen?
Das Argument der Telekom, die "internetmaut" einführen zu müssen, weil man bandbreite für die iP-Telefonie braucht, ist einfach pervers. Schön, dass die Telekom Milliarden sparen will, indem sie das teure Festnetz verschrottet. Aber warum sollten wir alle dafür zahlen? Man hat den Eindruck, dass die Telekom (und die anderen) sich im Netz auf unsere Kosten "breitmachen" will.
Dabei gibt es 1000,1 Möglichkeiten zu sparen. Alleine wenn die Telekom ihre dümmlichen Vorstöße abstellt ("Diversifizierung"), wird sie jährlich aberwitzige beträge sparen. Alle initiativen der Telekom, die nicht direkt mit ihrem Kerngeschäft zu tun hatten, sind kläglich gescheitert. Content-Geschäft, internethandel, bezahlplattform (der letzte Hit), und dutzende weiterer Hirngespinste gelangweilter Marketing-Mitarbeiter sind wieder den bach heruntergegangen.
Die Telekom wird niemals mehr als Minuteneinheiten und Datenpakete verkaufen können. Warum? Weil ihr NiEMAND VERTRAUT. Die Verbraucher sind misstrauisch–und zurecht, historisch bedingt. Es macht keinen Sinn, auf biegen und brechen zu "diversifizieren". Verbraucher erkennen das nämlich automatisch als einen krampfhaften Cross-Selling - Versuch und lehnen solche Angebote ab.
bitte, liebe Telekoms & co, warum versucht ihr nicht einfach das zu verbessern, was ihr schon könnt und wovon ihr lebt? Warum kann ein VoVo (Vorstandsvorsitzender) nicht darauf stolz sein, dass sein Kerngeschäft rund läuft?
bedenkt: Telekommunikation ist eine elementare iNFRASTRUKTUR für die Wirtschaft. Wir wollen keine Experimente da - wir wollen eine kontinuierliche Verbesserung und fallende Preise. Es ist ein legitimer Wunsch und der implizite Auftrag an jeden Grundversorger (leider erhöhen die Grundversorger meist ihre Preise regelmäßig wenn sie sich das leisten können, denn die Kehrseite der Medaille ist die starke Abhängigkeit der Verbraucher vom Versorger). Herr Obermann, können Sie das ohne fiese Tricks wie die "internetmaut"?
Endlich mehr Klasse statt Masse, das wäre doch herrlich, dann würden die Wen-inhalte endlich mehr Zielgruppenorientiert strukturiert werden und nicht dieser breitbandschrotwerbemüll (trotz Google-Spionageprogrammen), nicht mehr diese unangeforderten meist sinnbefreiten Flashfilme, die Rechenpower kosten und das System destabilisieren. im Mobilfunknetz merkt man heute schon dramatisch, wie Datenmüllschleudern wie iphone/ipad das Netz verstopfen und das ganz sicher nicht nur durch vom End-User explizit angeforderten Daten, diese sind mittlerweile oft schon in der Minderheit, sondern unangeforderten Spionage-und Werbemüll. Es wird dadurch einfach zu mehr bewusstsein bei der Distribution von Daten kommen, sowie insgesamt der mentalen Gesundheit der bevölkerung zugute kommen.
QoS war in Nicht-Öffentlichen Netzen schon immer Gang und gäbe, warum nicht auch im internet. Jeder würde sich aufregen wenn ein kommerzieller Schwertransport eines Anlagenbauers z.b eine Siemens-Turbine für mehrer Tage nach belieben die Autobahn blockiert zu seinem finanziellen Vorteil, ohne dafür einen Ausgleich zu zahlen
Sehr geehrter Herr Redakteur,
bitte schreiben Sie in Zukunft nur noch dann Artikel, wenn diese solide recherchiert sind. Wenn Sie sich mit der Materie auseinandersetzen, werden Sie feststellen, dass auch heute schon JEDER Mensch seinen Datenverkehr im internet bezahlt. ich gebe ihnen drei beispiele:
1. ich selbst: ich habe zu Hause einen internetanschluss der deutschen Telekom und bezahle diesen. Darin ist jegliche Menge an Datenübertragung eingeschlossen, eine sogenannte "Flatrate"
2. meine Firma: wir haben von der deutschen Telekom eine 10-Mbit-Standleitung. in den Kosten ist eine komplette Flatrate, also auch jeglicher Datenverkehr, enthalten, also auch eine "Flatrate"
3. Google: Auch google hat seine Rechenzentren über irgend einen Provider ans internet angebunden und auch diese Anbindung wird bezahlt. Es ist reine Verhandlungssache des PRoviders mit google, ob dies mit einer Flatrate oder mit einem bestimmten Volumen stattfindet.
Daraus ergibt sich, dass jeglicher Verkehr bereits bezahlt ist, sowohl von google, die den verkehr ins internet einleiten, als auch von mir, der ich den inhalt abrufe.
Es geht aber noch viel weiter:
Google hat sicherlich keine direkte Leitung über die Telekom zu mir. Die Datenpakete werden über verschiedene Leitungen (und auch verschiedene Provider) von google bis zu mir geroutet. Damit dies stattfindet existieren zwischen ALLEN Leitungsanbietern sogenannte "Peering-Abkommen". Diese Abkommen (sehr gut erklärt z.b. bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Peering) beinhalten durchaus auch Zahlungen zwischen kleineren und grösseren Partnern, sonst könnte das internet nicht existieren!
bitte lassen Sie in Zukunft solche Argumente mit in ihre berichterstattung einfliessen.
Mit freundlichen grüßen
Thomas Zirlewagen
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Telekomkonzerne planen Maut im Internet
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