Fraglich ist nun, ob hierdurch die Gläubiger von Agiv geschädigt wurden. Hierzu könnten möglicherweise heute auf der außerordentlichen Hauptversammlung weitere Einzelheiten bekannt werden. Derzeit prüft der Risikoausschuss der HSH Nordbank die Vorgänge. Die öffentlich-rechtliche HSH Nordbank ist aus der Fusion der Hamburgischen Landesbank und der Landesbank Schleswig-Holstein hervorgegangen. Die Bank hat sich zudem verpflichtet, die Corporate-Governance-Regeln anzuerkennen und damit Interessenkonflikte der Vorstände offenzulegen. Wie die HSH Nordbank weiter erklärt, war ein Mitarbeiter der HSH N Immobilien Holding GmbH, Tochter des öffentlich-rechtlichen Instituts, vom 3. Januar bis 16. Dezember 2003 als Berater bei der Agiv Real Estate AG tätig. Grundlage war ein Beratervertrag. Der HSH-Mitarbeiter hatte aber keine Kontrollvollmacht, so die Bank.
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