Rio Tinto, BHPund auch Anglo American reagierten Ende 2008 auf den Preisverfall mit harten Einschnitten
Die Krise erwischte BHP und seine Konkurrenten hart: Durch den Abschwung fielen die Metallpreise nach einer jahrelangen Hausse plötzlich deutlich – und das machte den Bergbaukonzernen zu schaffen, die zu Hochpreis-Zeiten ihre Kapazitäten deutlich ausgebaut hatten.
Die Firmen zogen die Kostenbremse – und schafften so doch ideale Voraussetzungen für weitere Übernahmegelüste.
Rio Tinto, BHP oder auch Anglo American reagierten Ende 2008 auf den Preisverfall mit harten und schnellen Einschnitten. Zehntausende Arbeiter verloren ihre Jobs, reihenweise wurden Minen geschlossen und teure Neuerschließungen auf später verschoben.
Dadurch bekamen die Bergbaukonzerne die Kosten in den Griff. Doch sie nahmen sich so auch einiges an Spielraum. Denn mit den Einsparungen bei Projekten sinkt Experten zufolge auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Bergbauriesen neue langlebige und damit kostengünstige Vorkommen entdecken.
Genau diese würden den Firmen aber auch zu Zeiten stark schwankender Rohstoffpreise helfen, profitabel zu bleiben.
Rohstoffreiche Länder wie der Kongo, Guinea oder die Mongolei zwangen den Bergbaukonzernen neue Verträge auf
Auch die Erschließung bereits entdeckter neuer Lagerstätten ist in den letzten Monaten schwieriger geworden.
Rohstoffreiche Länder wie der Kongo, Guinea oder die Mongolei haben Bergbaukonzerne letztes Jahr dazu gezwungen, ihre bisherigen Verträge neu auszuhandeln. Nun sinkt die Bereitschaft der Branche, größere Summen in den riskanteren Ecken dieser Welt zu investieren.
Das Angebot an neuen Vorkommen versiegt, die Suche nach ihnen verlangsamt sich – kein Wunder, dass die Bergbauriesen einander beäugen.
Mit Hilfe von Fusionen kann eine Branche, die ohnedies viel Kapital in ihre Anlagen stecken muss, ihre Kosten deutlich senken. Anglo American etwa, der in der Branche als wenig effizient gilt, würde ein Zusammengehen mit einem Partner in eine komfortable Position für den nächsten Rohstoff-Boom bringen. „Xstrata und Anglo werden bei der nächsten Konsolidierungswelle der Branche im Epizentrum stehen“, hieß es in einer Studie des Bankhauses Nomura. Als Interessenten kommen neben China auch der brasilianische Vale-Konzern in Frage.














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Alle Kommentare lesen29.06.2009, 00:52 UhrAnonymer Benutzer: I Love My China 2!
Es freut mich dass China zur Zeit viele Einkaeufetours macht.
Die Rohrstoffe sollen bitte effecient eingesetzt werden und zum China's Wohlstand weiter beigetragt werden.
28.06.2009, 22:48 UhrAnonymer Benutzer: L O V E M Y C_H_I_N_A!!!
!!!!
28.06.2009, 00:03 UhrAnonymer Benutzer: Love China
L O V E MY C H i N A !!!!