Neuordnung von Sparten: Hiesinger soll ThyssenKrupp-Konzern umbauen

Neuordnung von Sparten: Hiesinger soll ThyssenKrupp-Konzern umbauen

von Andreas Wildhagen

Der designierte Vorstandschef von ThyssenKrupp, Heinrich Hiesinger, wird sich nach seinem Amtsantritt am 21. Juni an einen Umbau des Ruhr-Konzerns machen.

Das berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf interne Unternehmensprotokolle, die dem Blatt vorliegen. Danach verlangt Aufsichtsratschef Gerhard Cromme von Hiesinger bis Ende Juni die Erstellung eines Masterplans, der die strategische Neuausrichtung in einem Fünf- und in einem Zehnjahreszeitraum skizziert.

Einer der zentralen Punkte ist dabei die Neuordung der Automobilzuliefersparte. Zu Hiesingers Optionen gehört den Protokollen zufolge, dass ThyssenKrupp den Konzernbereich künftig mit einem industriellen Partner zusammen fortführt, schreibt die WirtschaftsWoche.

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Dabei soll Hiesinger prüfen, ob zumindest die Herstellung von Kurbelwellen im Konzern verbleibt, da Automobilhersteller wie BMW oder Daimler daran interessiert seien, dass das technische Know-How als Herzstück der Antriebstechnik in Deutschland verbleibe. Zwar wolle Hiesinger nach heutigem Stand am Stahlgeschäft festhalten, doch soll die Sparte künftig an Gewicht an verlieren. Dazu zitiert die WirtschaftsWoche Hiesinger mit den Worten: "Stahl bleibt ein wesentliches Standbein, aber es wird keine Dominanz mehr geben."

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