Nokia: Von der Holzstoffmühle zum weltgrößten Handyhersteller

Nokia: Von der Holzstoffmühle zum weltgrößten Handyhersteller

Nokia ist der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen. Knapp 40 Prozent aller Handys entstehen auf den Fließbändern des ehemaligen Gummistiefel-Produzenten.

Der Konzern mit Sitz in der südfinnischen Stadt Espoo beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 112.000 Mitarbeiter weltweit, davon etwa 60.000 in Europa. Dazu gehören auch Beschäftigte des Telekomausrüsters Nokia Siemens Networks.

Das Gemeinschaftsunternehmen war im April 2007 entstanden. In Deutschland unterhält Nokia neben dem Produktionsstandort Bochum noch Büros oder Abteilungen in Düsseldorf, Bad Homburg, Köln, München und Pforzheim.

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Zuletzt vermeldete Nokia im dritten Quartal 2007 ein Rekordergebnis. Der Umsatz kletterte auf 12,9 Milliarden Euro, ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Reingewinn betrug 1,56 Milliarden Euro, rund drei Viertel entfielen auf das Geschäft mit Handys.

Allein zwischen Juli und September vergangenen Jahres produzierte das Unternehmen 112 Millionen Geräte - etwa so viele wie die Konkurrenten Motorola, Samsung und Sony Ericsson zusammen. 2006 hatte Nokia insgesamt 347 Millionen Mobiltelefone hergestellt.

Die Geschichte des Weltkonzerns begann im Jahr 1865 mit einer Holzstoffmühle nahe dem Fluss Nokia, dem Namensgeber der Firma. Zwischenzeitlich stellte das Unternehmen unter anderem Gummistiefel und Reifen her. 1967 fusionierte Nokia dann mit einem anderen Gummihersteller und einer Kabelfirma zur heutigen Gesellschaft.

Mittlerweile bietet das Unternehmen neben Mobiltelefonen auch Infrastrukturen für Netzwerke und Unterhaltungstechnologien an. Produktionsstandorte gibt es an 15 Orten in neun Ländern. Die meisten Fabriken stehen in Finnland und China.

Zuletzt versuchten die Finnen ihre Abhängigkeit vom Handy-Geschäft zu verringern. So wurde im vergangenen Jahr das US-Unternehmen Navteq übernommen, ein Anbieter digitaler Karten, etwa für Navigationsgeräte.

Wenige Monate zuvor hatte Nokia die Internetgesellschaft Twango aus den USA erworben. Sie betreibt Internetseiten, auf denen Mediadaten jeglicher Art - etwa Fotos, Videos und Audiodateien - kostenlos eingestellt und so mit anderen geteilt werden.

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