HB/dpa SEOUL. Außerdem habe die Oberste Volksversammlung am Mittwoch die Ankündigung der Regierung gut geheißen, an einer neuen Runde von multilateralen Gesprächen über eine Beendigung des Atomprogramms nicht mehr teilnehmen zu wollen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA. Das Parlament machte dem Bericht zufolge die feindliche Politik der USA für den Atomstreit verantwortlich. Nordkorea hatte kurz nach der Sechser-Runde in der vergangenen Woche in Peking die Nukleargespräche als „zwecklos“ bezeichnet. An der dreitägigen Konferenz nahmen neben Nord- und Südkorea China, Russland, Japan und die USA teil. Unterdessen bestätigte die Volksversammlung in Pjöngjang den Machthaber Kim Jong Il für weitere fünf Jahre als Vorsitzenden der Nationalen Verteidigungskommission und damit auf dem obersten Staatsposten. Der 61-jährige Kim bekleidet das Amt bereits seit 1993.
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