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Nürburgring: Rheinland-Pfalz soll weitere Millionen investieren

von Harald Schumacher und Florian Zerfass

Beim Nürburgring kommen auf Rheinland-Pfalz möglicherweise weitere Ausgaben in Millionenhöhe zu.

Wie die WirtschaftsWoche in ihrer neuesten Augabe berichtet, fordert der Betreiber der Formel-1-Rennstrecke in der Eifel, die Nürburgring Automotive GmbH, von der Landesregierung massive Umbaumaßnahmen  an den Shopping- und Freizeiteinrichtungen sowie Änderungen an deren Vermarktung. „Boulevard und Veranstaltungsflächen lassen sich in der heutigen Form isoliert betrachtet nicht profitabel betreiben, das Konzept muss verändert werden“, sagten die Geschäftsführer und Inhaber der Betreibergesellschaft, Kai Richter und Jörg Lindner,dem Blatt. Dazu sei ein Millionenbetrag erforderlich, der nach den Erfahrungen der zurückliegenden Jahre vom Land aufzubringen wäre.

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Konkrete Vorschläge für ein neues Konzept für den Ring-Boulevard als zentrales Nürburgring-Gebäude wollen Richter und Lindner nach der Landtagswahl am 27. März  vorlegen. Die beiden Düsseldorfer Unternehmen hatten den Betrieb der bekanntesten deutschen Formel-1-Strecke, die dem Rheinland-Pfalz gehört, vor 18 Monaten übernommen. Zuvor hatte  das Land über mehrere Jahre hinweg insgesamt 330 Millionen Euro an Steuergeldern in den Ausbau zum ganzjährigen Veranstaltungs- und Freizeitpark investiert.

9 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 23.03.2011, 12:05 UhrAnonymer Benutzer: Wolfgang Schmiedehausen

    Ein Glück für Herrn beck, dass es bayern, baden Würtenberg und Hessen gibt, die die Kosten über den Länderfinanzausgleich tragen.
    Es ist leicht Geld anderer auzugeben!!!!!

  • 22.03.2011, 11:58 UhrAnonymer Benutzer: Thomas

    Herr Lindner und Herr Richter haben als Unternehmer nur ein Ziel "Maximierung des eignen Gewinnes". Da keine besucher kommen - ist die einzig verfügbare Geldquelle - weiteres Steuergeld. Der Freizeitpart am Ring ist "ein totes Pferd" es ist "tot" bleibt "tot" und wird auch mit weiteren Steuermillionen nicht mehr "lebendig". Vor der Landtagswahl soll aber die illusion erhalten bleiben - danach ...?

  • 20.03.2011, 15:50 UhrAnonymer Benutzer: Kammerdiener

    Die anderen Rennstrecken und Ringbetreiber in ganz Deutschland wurden auch mit erheblichen öffentlichen Mitteln gefördert und gestützt.

    in Ostdeutschland wurde mit der GA-Förderung zulasten u.a. von Rheinland-Pfalz über den Länderfinanzausgleich die dortigen Rennstrecken finanziert. Zusätzlich gab es Fördermittel aus Solidarpakt 1 und 2 und zusätzliche bundesförderung und EU-Fördermittel. Der Rennbetrieb dort ist also zulasten Dritter betrieben worden und wird es weiterhin.

    bei den Flughäfen verhält es sich genauso, man muss nur einmal die Fakten und Hintergründe beleuchten, ganz einfach!!

    binnenhäfen dito!

    Das sollte man hier auch einmal deutlich erwähnen.

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