Kommentare zu: Wirtschaftlicher Selbstmord aus Angst vor dem Tod

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24 Kommentare
  • 14.08.2008, 13:50 UhrAnonymer Benutzer: Werner

    Der Artikel bringt es auf den Punkt. Wir stecken -von der Politik gezwungen- 100te Milliarden Euro in total untaugliche Technologien, wie den "Erneuerbaren", die nur eines bewirken, wir werden alle viel, viel ärmer, die Ärmsten der Armen zuerst. Aber das ist ja für alle Schwarz-Rot-Grüne der besondere Charme! Dann kann man rationieren, umverteilen, Gerechtigkeitslücken beklagen etc. Man sehe hier (http://nature2000.tripod.com/naturstrom/Argus_Windkraft.htm)
    Übrigens noch ein schönes bild zum Thema Verfügbarkeit von Wind- und Sonne Zitat: Dr. Roland Hamelmann von der Fachhochschule Lübeck, ehem. Leiter einer Studie zur Dämpfung der Netzbelastung erklärt „Für den deutschlandweiten Ausgleich einer typischen viertägigen Windflaute müsste man den bodensee auf das Niveau der Zugspitze pumpen,“. Aber mit solchen physikalischen Kleinigkeiten hält man sich bei uns nicht lange auf.

  • 14.08.2008, 14:49 UhrAnonymer Benutzer: Robert

    Wenn selbst McKinsey vorrechnet (wie letztes Jahr in der bDi-Studie bei einem Ölpreis von 50$/barrel geschehen, es wär mal interessant zu sehen wie viel mehr Maßnahmen heutzutage wirtschaftlich sind), dass sich Energiesparmaßnahmen aus rein wirtschaftlichen berechnungen lohnen, zeugt es schon von "krankhafter Religiosität", wenn entsprechende Anreizprogramme als "Nihilismus" und "Dummheit" verschrieen werden - da scheint der Autor nicht mehr rational zu denken sondern aus dem bauch heraus zu argumentieren.

    Aktuell funtkionieren viele Märkte eben NiCHT, weil sie durch Oligopole und unterschiedliche Wissensverteilung in einem suboptimalen Gleichgewicht sind - ein sehr guter Grund für eine Regierung, einzugreifen und durch Steuern (Steuerung!) und Anreizprogramme den Markt zu entzerren.

    "Dieser legt uns nahe, Probleme immer ein Stück weit auf uns zukommen zu lassen, als uns um ungelegte Eier zu sorgen. Wir müssen versuchen, uns dem unvorhersehbaren und unaufhaltsamen Wandel möglichst intelligent anzupassen."

    Alle Wirtschaftswissenschaftler die ich kenne würden unter "möglichst intelligent anpassen" z.b. nennen: rechtzeitig Abhängigkeiten von einzelnen Gütern reduzieren, die aller Wahrscheinlichkeit nach in Zukunft gefährdet/deutlich teurer sein werden - wie Energie. Wer sich anschaut, wie andere Staaten unter dem gestiegenen Ölpreis leiden, wird sich nachträglich sehr freuen, dass Deutschland seit längerem durch hohe Treibstoffsteuern unsere Abhängigkeit etwas gesenkt haben.

  • 14.08.2008, 15:24 UhrAnonymer Benutzer: ComSens

    Volle Zustimmung zu Gaertners Ansichten. Leider ist jedoch das plakative bild vom Kraftwerk recht kontraproduktiv: Die hochproduktiven Kraftwerke, die allein den wirtschaftlichen Selbstmord verhindern können, werden durch die falsche beschriftung "Rauch" als Dreckschleudern verunglimpft. Die dick aus den Schloten aufsteigenden Wolken sind kein Rauch sondern überwiegend Dampf - schlichter, reiner Wasserdampf, wie in Mutters Küche.

    Mancher mag hier suggestive Absicht eines übertrieben ökologisch ausgerichteten Texters argwöhnen. Da die Wirtschafts-Woche aber eigentlich der Wirtschaft zugeneigt sein müßte, nehme ich an, daß es sich bei dem "Rauch" um ein schlichtes Versehen der Redaktion handelt.

  • 14.08.2008, 17:21 UhrAnonymer Benutzer: jaja, die Ärmsten der Armen

    Erstens: Die "Ärmsten der Armen" leiden nicht unter der Klimaschutzpolitik, sondern dann, wenn der Klimawandel so eintritt wie vom iPCC prognostiziert. (Überflutungen in bangladesch, Verwüstung in Afrika)
    Zweitens, nur weil Sie Windkraft und Co als "untauglich" bezeichnen, sind sie das noch lange nicht. Zufällig erzeugen Erneuerbare Energien in Dtl. über 15% des Strombedarfs. Das nennen Sie untauglich? Sie glauben doch nicht ernsthaft, ohne markteinführende Subventionen wäre je ein Kernkraftwerk gebaut worden?
    Drittens: Nur weil die Kernkraftwerke abgeschrieben sind und die betreiber dementsprechend hohe Gewinne einfahren, heißt das noch lange nicht, dass ein Weiterbetrieb der Wirtschaft, der beschäftigungslage oder gar dem Verbraucher etwas nützt. Einen Teil der betriebskosten trägt ohnehin der Steuerzahler (der heutige -Stichwort Haftpflicht- und auch der der folgenden Generationen -Stichwort Endlagerung-) und außerdem zeigt schon die Existenz konkurrenzfähiger Ökostromanbieter, dass Atomstrom nicht signifikant günstiger verkauft wird als Kohle oder sogar Ökostrom.
    Und viertens: Warum setzen Sie eigentlich "Erneuerbare" in Anführungszeichen? ist ihnen das Wort nicht klar? Oder sprechen Sie Windkraft, Solarenergie und biomasse etwa auch noch ihre (nach menschlichen Maßstäben) ureigenste Eigenschaft ab?
    Fünftens: Nur weil Deutschland und Europa im Vergleich zu China und den USA weniger zum Treibhauseffekt beiträgt, heißt das doch noch nicht, das wir uns zurücklehnen können und alles den anderen überlassen können. Der alte Trick "ich alleine kann doch sowieso nichts ändern" ist zwar bequem, aber führt auch nicht zur Lösung.
    Nihilismus ist also, wenn man an etwas nicht glaubt, was existiert. Was ist also, wenn wir den selbstverursachten Klimawandel ignorieren, obwohl er existiert, und uns möglichen Anpassungsmaßnahmen verschließen, weil wir doch soo viele Argumente dagegen haben? Genau das muss man dann als Größenwahn bezeichnen.

  • 14.08.2008, 18:03 UhrAnonymer Benutzer: Jonas

    Die Chinesen sind auch 15 * mehr als wir.
    Jedem Menschen steht das gleiche zu.
    Soviel Wohlstand wie bei uns kann es nicht sein: Artensterben, Polkappenschmelze, Umweltvergiftung, bodenerosion, ...
    Also müssen wir weniger verbrauchen.
    Und wenn wir es nicht freiwillig tun und die Schöpfung wieder achten, dann werden wir dazu gezwungen werden und die Armen werden es leider vor uns werden, das ist vielfach schon jetzt im Gange und belegt.

    Nihilist ist der Autor dieses unsäglichen Artikels, nicht die Umweltschützer.

  • 14.08.2008, 18:46 UhrAnonymer Benutzer: Frank

    Ähm... Was will uns der Autor eigentlich sagen? ich habe selten bei Wiwo.de etwas derart verschwurbeltes gelesen. Mit Journalismus hat das wenig zu tun.

  • 14.08.2008, 19:01 UhrAnonymer Benutzer: ComSens

    Lieber jaja, iPCC prognostiziert nicht. Man stellt dort lediglich Szenarien auf, die durchspielen, was sich unter gewissen Annahmen entwickeln könnte. Und da schlägt manchmal die profitable Schwarzmalerei durch, indem nur schlimme Szenarien aufgestellt werden. Da aber schon seit 1850 die Erde sich leicht erwärmt, können wir einer evtl. weiteren leichten Erwärmung ohne Angst entgegen sehen. Es sind ja bei der Erwärmung seit 1850 auch keine Katastrophen eingetreten, außer Krieg und Vertreibung, Malaria und Aids, Hunger und Armut. Elbehochwasser hat es immer gegeben und gelegentliche Tornados sind nur scheinbar etwas neues, sie wurden früher Windhose genannt. Und "Gewitterexplosionen" sind auch nur scheinbar neu, man nannte sie bisher blitze.

    Wenn wir die Klimaschutz-Ausgaben zur Hälfte in infrastruktur, bildung und Gesundheit der ärmsten Länder der Welt und zur anderen Hälfte in wirtschaftliche und sichere Energietechniken stecken würden, wäre der Welt besser geholfen. Hier liegen die realen Herausforderungen für die Menschheit.

    Wir dürfen doch nicht die riesigen real bestehenden Welt-Probleme (siehe oben) und die realen (weil alle schon erlebten) bedrohungen, wie Meteoriteneinschlag, weltweiter Megakonflikt, "kleine" Eiszeit, Megavulkanausbruch, Einsatz von Nuklearwaffen oder Erdbeben mit Mega-Tsunami ignorieren. Nur um ein augenblickliches Hype-Thema mit fast - nein über - 100% unserer freien Mittel zu bedienen. Zumal dieses eine Thema Klimaschutz auf sehr wackeliger wissenschaftlicher basis steht, also eigentlich ein fiktives Thema ist. immerhin hat die Uni Mainz in einer befragung von 133 Deutschen Klimaforschern kürzlich ermittelt, daß nur ca. 17% von ihnen die heutigen Methoden zur Klimavorhersage heute schon für verläßlich halten.

  • 14.08.2008, 20:22 UhrAnonymer Benutzer: jj

    Endlich mal ein Kommentar mit Weitblick und kühlem Verstand.

  • 15.08.2008, 01:57 UhrAnonymer Benutzer: Dieter Krämer

    Edgar Gärtner hat recht: CO2 erwärmt nichts.
    Erneuerbare reduzieren kein CO2.
    Außer Spesen nichts gewesen.

  • 15.08.2008, 02:01 UhrAnonymer Benutzer: CPGeier

    vielen Dank Herrn Gärtner für die logische Argumentation, die- wie einige Antworten zeigen- von ideologen nicht nachvollzogen werden können.
    Leider werden in den Kommentaren immer wieder längst widerlegte Argumente der Klimahysteriker des iPCC wiederholt z.b. der globalenTemperaturerhöhung, die tatsächlich seit 10 Jahren stagniert oder der von Meeresspiegelerhöhung bedrohten Küstenländer SO-Asiens, deren Landmasse nach in diesem Jahr veröffentlichten wissenschaftlichen Messungen erhöht.
    in einem sollten wir uns einig sein: Verantwortung vor den nachfolgenden Generationen erfordert den sparsamen, d.h. effizienten Umgang mit allen Ressourcen, nicht nur den materiellen (bodenschätze), sondern auch finanzielle (d.h. nur verantwortbare Kredite, keine Jahrhundertschulden) und personelle (jeder Mensch hat spezifische und entwickelbare Talente, die im Sinne seiner gesamtpersönlichen Situation eingesetzt und genutzt werden sollten im Gegensatz zur aktuellen Situation, bei der sich Leistungsträger kaputt machen und Schwächere gar nicht oder unbefriedigend arbeiten).

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