Opel: Neuer Astra soll auch in den USA gefertigt werden

Opel: Neuer Astra soll auch in den USA gefertigt werden

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Astra: Produktion der aktuellen Baureihe

Opel-Chef Hans Demant will den neuen Astra auch in den USA fertigen lassen.

Klimadebatte und schärfere Umweltgesetze verändern die Vorlieben amerikanischer Autofahrer. Sie kaufen zunehmend kleinere Modelle und Wagen mit geringem Benzinverbrauch. Allein im vergangenen Jahr exportierte Opel 40.000 Astra in die USA, wo das Modell unter der Marke Saturn angeboten wird. Produziert wird das Auto in Brüssel.

Doch wegen des niedrigen Dollar-Kurses und der US-Kampfpreise macht Opel mit dem Projekt bisher kaum Gewinn. „Wir verkaufen den Astra in den USA zu einem aggressiven Preis“, sagt Opel-Chef Hans Demant, „wir machen damit keinen Verlust, aber das Projekt ist wegen des hohen Euro finanziell mehr unter Druck, als wir das ursprünglich geplant hatten.“

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Deshalb will die amerikanische Opel-Mutter General Motors (GM) den neuen Astra, der 2010 auf den Markt kommt, auch in den USA fertigen. Dies werde bei der Entwicklung des neuen Astra bereits berücksichtigt, sagt Demant. Die USA seien durch die Dollar-Schwäche „quasi ein Niedrigkostenland geworden, sowohl für Produktion als auch Entwicklung“, sagt der Opel-Chef. Allerdings sei nicht geplant, den günstig in den USA produzierten Astra in die EU zu exportieren. „Das wäre allein schon wegen der Logistikkosten nicht sinnvoll.“

Neben dem Astra soll künftig auch der neue Opel Vectra in den USA verkauft werden. Demant zufolge werde das Design der US-Fahrzeuge „eins zu eins“ dem der europäischen Modelle entsprechen.

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