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Opel-Personalien: Forster geht, harter Opel-Sanierer kommt

von Wilfried Eckl-Dorna

Nach dem gescheiterten Verkauf von Opel an Magna beginnt das Köpferollen: Carl-Peter Forster, Europachef von General Motors, verlässt den Konzern, auch ein Mitglied der Treuhand steht vor der Ablösung. GM liebäugelt mit einem harten Sanierer als Opel-Chef.

General Motors Europa Chef Quelle: AP
General Motors Europa Chef Carl-Peter Forster Quelle: AP

Nach dem Debakel um den gescheiterten Opel-Verkauf beginnt das Köpferollen: Der Vertreter der Bundesländer in der Opel-Treuhand, Dirk Pfeil, wird laut Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen abberufen. Nachfolger wird demnach NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Jens Baganz (CDU).

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Pfeil hatte in der Treuhand dem Opel-Verkauf an Magna International und die Sberbank die Stimme verweigert und damit die Bundesländer brüskiert. Der fünfköpfige Beirat der Opel-Treuhand spielt bei der Rettung des Autoherstellers eine Schlüsselrolle.

Nach dem Stopp des Opel-Verkaufs durch General Motors verlässt Europachef Carl-Peter Forster den Konzern. Der 55 Jahre alte Manager hatte sich vehement für einen Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei Opel ausgesprochen und die Absage von General Motors (GM) an den Investor ungewöhnlich scharf kritisiert. GM-Boss Fritz Henderson wird in der kommenden Woche in Rüsselsheim erwartet, berichten Konzerninsider. Es werde zu einer einvernehmlichen Trennung mit Forster kommen.

Harter Sanierer als Opel-Chef?

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die Zeitung „Handelsblatt“ am Freitag übereinstimmend berichteten, soll Forster von Nick Reilly abgelöst werden, dem Chef des internationalen Geschäfts bei GM. Reilly eilt der Ruf eines harten Sanierers voraus, er gilt nach Angaben aus informierten Kreisen allerdings als Übergangslösung.

Das „Handelsblatt“ berichtete, der GM-Konzern suche auch extern nach einem neuen Opel-Lenker. Im Gespräch sei dabei auch Magna-Manager Herbert Demel. Der ehemalige Audi-Chef war bereits vor mehreren Tagen als neuer Opel-Boss im Gespräch. Damals wurde aber noch mit einem Einstieg des Zulieferers bei Opel gerechnet.

Neues Führungsteam soll bald feststehen

„Binnen Tagen oder Wochen“ werde man ein neues Führungsteam für Opel/Vauxhall zusammenstellen, sagte GM-Chef Fritz Henderson in einem Interview mit Journalisten in Detroit, das auf der GM-Webseite veröffentlicht wurde.

Forster hatte von 2001 bis 2004 an der Spitze von Opel gestanden. Danach war er nach Zürich als Chef von General Motors Europe gewechselt, wozu auch Opel gehört. Der Weggang Forsters wurde offiziell nicht bestätigt.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 08.11.2009, 19:13 UhrAnonymer Benutzer: Der Hammer

    Das fröhliche Pfeifenkonzert kann weitergehen!
    Crash Test as usual.
    Fahrn wir Opel noch mal vor die Wand!

  • 06.11.2009, 18:38 UhrAnonymer Benutzer: Hoffnung II

    is eigentlich noch irgendjemand hier der auf das Gerontenmanagement von GM 20 € setzt?

    Über was reden die in ihren Gremiensitzungen eigentlich?

    Ob Kürbiskernsuppe gegen Prostataschwäche hilft?

  • 06.11.2009, 18:32 UhrAnonymer Benutzer: Hoffnung

    "Reilly eilt der Ruf eines harten Sanierers voraus, er gilt nach Angaben aus informierten Kreisen allerdings als Übergangslösung."

    Wow - das klingt ja voll professionell. Wow!

    Wow, ich krieg en Rohr - nen harter Sanierer.

    wow - voll cool. Ne harte Übergangslösung.

    Mir erbricht's vor Ehrfurcht und Zuversicht.

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