Parfümeriekette: Douglas wartet auf Müller

Parfümeriekette: Douglas wartet auf Müller

von Henryk Hielscher

Douglas-Chef Henning Kreke über den Einstieg der Parfümeriekette Müller und die Auswirkungen auf sein Unternehmen.

WirtschaftsWoche: Die Drogeriekette Müller will ihre Anteile an Douglas ausbauen. Bahnt sich ein Machtwechsel in Ihrem Unternehmen an?

Kreke: Ein klares: Nein! Wir hatten schon auf unserer Hauptversammlung im März 2010 berichtet, dass Herr Müller erklärt hatte, dass er seine Beteiligung aufstocken würde. Jetzt lässt er seiner Ankündigung Taten folgen, womit wir eigentlich schon früher gerechnet hatten.

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Müller wirft Ihnen mangelnde Gesprächsbereitschaft vor.

Herr Müller selbst hat über ein Treffen mit unserem Aufsichtsratsvorsitzenden berichtet. In diesem Gespräch hat sich bestätigt, dass die Unternehmenskulturen unserer beiden Unternehmen nicht zusammenpassen. Im Nachgang habe ich im Sommer 2010 dennoch um einen Besuchstermin bei Herrn Müller gebeten. Ich erhielt die Antwort, dass er sich nach Rückkehr aus seinem Urlaub melden würde. Dies ist bis heute nicht geschehen.

Befürchten Sie eine feindliche Übernahme?

Wir können den bisherigen Äußerungen von Herrn Müller nicht entnehmen, dass er die Douglas-Gruppe übernehmen will. Es würde ihm auch nicht gelingen, da die Großaktionäre Oetker, Kreke, Eklöh an ihrer Beteiligung festhalten und beabsichtigen, die Geschicke auch weiterhin langfristig zu steuern.

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