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Payback-Chef Burkhard Graßmann: "Bei uns ausgeschlossen"

von Henryk Hielscher

Payback-Chef Burkhard Graßmann über den Datenschutz und die Sicherheit der eigenen Systeme nach dem Auftauchen von Tausenden Kundendaten.

Payback-Chef Burkhard Graßmann Quelle: dpa
Payback-Chef Burkhard Graßmann Quelle: dpa

WirtschaftsWoche: Vor wenigen Tagen ist eine CD mit sensiblen Bankdaten von 17.000 Bürgern aufgetaucht. Payback verfügt über Kundendaten von 20 Millionen Haushalten. Wie sicher sind diese Daten?

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Graßmann: Ein solcher Vorgang wäre bei uns ausgeschlossen.

Das müssen Sie jetzt sagen.

Nein, es ist einfach technisch nicht möglich. Die Daten werden verschlüsselt, anonymisiert, und die Zugriffsrechte sind stark reglementiert. So erhalten unsere Partner-Unternehmen beispielsweise nur Informationen über das Kaufverhalten in ihren jeweils eigenen Geschäften. Es gibt keinen Austausch mit den Datensätzen anderer Payback-Partner. Und auch wir wissen nicht, welche konkreten Produkte ein Payback-Kunde nun bei dm, Kaufhof oder Real gekauft hat. Insofern können auch keine sensiblen Daten abhanden kommen.

Es gibt immer wieder Debatten um den Datenschutz. Setzen die Verbraucher die Karte seltener ein als früher?

Aufgrund unserer Markenbekanntheit wird Payback leider immer wieder in der Debatte um Datenschutz als Synonym für Kundenkarten herhalten, aber an den Kassen merken wir davon nichts. Unsere Nutzer-Zahlen sind stabil.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 19.01.2009, 17:32 UhrAnonymer Benutzer: Aberglaube

    Wir lassen uns mal bis zum nächsten Skandal abwarten...Herr Grassmann weiß ja wovon er spricht, er war ja schließlich viele Jahre im Vorstand von der Magenta farbenen Datenschlampe aus bonn.

  • 26.08.2008, 22:33 UhrAnonymer Benutzer: Insider

    Was heißt hier nur Daten über Einkäufe bei jeweils eigenen Geschäften. Diese Daten werden ausgewertet und zielgerichtet für Werbung eingesetzt. Des weiteren werden Kunden klassifiziert und als gute oder nicht so gute Kunden eingestuft.

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