Penthouse gegen Playboy: Teure Schlacht um Playboy-Bunnys

Penthouse gegen Playboy: Teure Schlacht um Playboy-Bunnys

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Playboy-Gründer Hugh Hefner

Playboy-Gründer Hugh Hefner will das Erotik-Imperium wieder für sich allein haben. Doch sein Übernahmeangebot ist lausig. Erzrivale Penthouse bietet rund 30 Millionen Dollar mehr. Hefner ist das egal - die Anleger laufen Sturm.

Auch mit 84 Jahren ist Hugh Hefner noch ein Casanova wie eh und je. Wie in seinen besten jugendlichen Jahren tritt der Erotik-Unternehmer immer noch gern mit offenem Hemd und in Begleitung von mindestens drei Playboy-Bunnys auf. Er lebt sein Metier.  

Doch was aus dem Unternehmen Playboy geworden ist, passt Hefner nicht. Der Konzern schreibt Verluste in Millionenhöhe. Der Umsatz fiel im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozentauf 56,0 Millionen Dollar. Nur dank etlicher Entlassungen und einem gut laufenden Lizenzgeschäft konnte das Management den Verlust auf 5,4 Millionen Dollar eindämmen. Vor einem Jahr hatte der Konzern einMinus von 8,7 Millionen Dollar verzeichnet.

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Hefner will trotzdem alle seine Anteile an dem Erotik-Konzern zurückkaufen – für schlappe 123 Millionen Dollar.  Das  bessere Übernahme-Angebot seines Erzrivalen Marc Bell ignoriert Hefner schlicht. Bell, Besitzer des Männermagazins Penthouse, bietet 210 Millionen Dollar für den strauchelnden Playboy.

Ein Ausschuss von Playboy Enterprises prüft derzeit nur Hefners Angebot. Aus der Playboy-Vorstandsetage heißt es, das Unternehmen sei rechtlicht nicht verpflichtet, alle Angebote zu prüfen. Da Hefner 70 Prozent der stimmberechtigten Playboy-Aktien hält, kann er eine Übernahme durch den Rivalen Bell blockieren.

Playboy-Gründer Hefner - der ewige Junggeselle im seidenen Morgenmantel

Mit Marc Bell von Penthouse und Playboy-Gründer Hefner streiten zwei Manager-Typen um den angestaubten Erotik-Konzern wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Hefner, der ewige Junggeselle im seidenen Morgenmantel“ (WirtschaftsWoche),  lebt und  liebt sein Metier. Kult ist die Marke immer noch und Hefner wird hochgejubelt. Die kanadische Regisseurin Brigitte Berman sieht in Hefner mehr als nur einen Playboy. „Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel“ heißt der gerade erschienene Dokumentarfilm. Darin erzählt Berman, wie das Magazin „Playboy“ die amerikanische Kultur veränderte, wie Hefner gegen die Zensur und für Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen kämpfte.

Der Mann, der auf das Playboy-Imperirum scharf ist, bezeichnete sich selbst als “Familienmann mit Kindern”. Marc H. Bell hat Firmen gegründet, Start-Ups finanziert, gemeinsam mit seiner Frau eine gemeinnützige Stiftung gegründet, und sogar Broadway-Musicals produziert.

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