Pharma: Daiichi Sankyo braucht mehr Mitarbeiter in Deutschland

Pharma: Daiichi Sankyo braucht mehr Mitarbeiter in Deutschland

von Jürgen Salz

Während andere Pharmakonzerne wie Bayer oder Grünenthal Personal abbauen, stellt der japanische Medikamenten-Hersteller Daiichi Sankyo neue Mitarbeiter ein, um sein Geschäft in Europa, insbesondere in Deutschland, auszubauen.

Nach Angaben des Unternehmens will der Europa-Chef von Daiichi Sankyo, Reinhard Bauer, die Zahl seiner Mitarbeiter noch einmal auf 2600 steigern. Zum 31. März vergangen Jahres arbeiteten 2435 Menschden für Daiichi Sankyo Europe, 2008 waren es erst 1776. Innerhalb von drei Jahren hätte Daiichi Sankyo Europe somit die Zahl seiner Mitarbeiter um mehr als 40 Prozent gesteigert. Ein Großteil der neuen Arbeitsplätze entfällt auf Deutschland.

Größter Standort außerhalb Japans

Im Werk Pfaffenhofen bei München, dem größten Herstellungsbetrieb von Daiichi Sankyo außerhalb Japans, will Daiichi Sankyo die Produktionskapazitäten verdoppeln - von zwei auf vier Milliarden Tabletten pro Jahr. Insgesamt verfolgt Daiichi Sankyo in Europa ehrgeizige Pläne: Dort soll der Umsatz bis zum Geschäftsjahr 2012/13 (31.März) von derzeit etwa 760 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro steigen. In Osteuropa kann sich Bauer auch Zukäufe vorstellen: "Dort sind wir kaum vertreten", sagte er gegenüber der WirtschaftsWoche.

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Weltweit setzt Daiichi Sankyo, Japans drittgrößter Medikamenten-Konzern, umgerechnet etwa 7,3 Milliarden Euro um.

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