Pharma: Mappus geht zu Merck

Pharma: Mappus geht zu Merck

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Der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) Der Pharmakonzern Merck bestätigte Medienberichte, wonach der 45-Jährige über einen Wechsel zu dem Darmstädter Unternehmen nachdenkt.

von Jürgen Salz

Es ist vollbracht: Im Mai hatte die WirtschaftsWoche über den bevorstehenden Wechsel des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus zum Darmstädter Pharmakonzern Merck berichtet. Jetzt hat der CDU-Politiker unterschrieben

"Mappus wird eine Führungsfunktion im Ausland übernehmen“, bestätigte ein Sprecher von Merck. Wo genau, wollte der Sprecher nicht mitteilen. Am 1. September ist Dienstbeginn.

Die WirtschaftsWoche hatte im Mai berichtet, dass Mappus eine Position im Südamerika-Geschäft übernehmen solle. Merck-Chef Karl-Ludwig Kley habe den Kontakt eingefädelt. Er wolle damit ein Zeichen setzen, dass mehr Politiker in die Wirtschaft gingen. Zuletzt hatte der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch den Chefsessel beim Baukonzern Bilfinger Berger übernommen.

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Der 45-Jährige Mappus hatte einst bei Standard Elektrik Lorenz in Pforzheim eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht, Wirtschaftswissenschaften studiert und einige Jahre im Vertrieb von Siemens gearbeitet. Dann entschied er sich gegen eine Karriere in der Wirtschaft und machte in der Politik Karriere. Von 2010 bis 2011 amtierte er als Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Nach der verlorenen Landtagswahl kündigte er an, bald in die Wirtschaft zu wechseln. Das tut er nun – und geht zu Merck. 

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