Pharma: Rückschlag für Bayer

Pharma: Rückschlag für Bayer

Sowohl Bayer als auch Pharma-Konkurrent Boehringer arbeiten an einem neuartigen Thrombosemittel, das die Bildung von gefährlichen Blutgerinnseln verhindern soll. Eine Bayer-Studie zu dem Medikament fiel jetzt allerdings durchwachsen aus. Der Aktienkurs sackte ab.

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Mann putzt das Bayer-Kreuz am Flughafen Köln-Bonn

Das Mittel Xarelto gilt als eines der größten Hoffnungsträger im Bayer-Konzern. Das Unternehmen rechnet mit einem Jahres-Spitzenumsatz von zwei Milliarden Euro. Xarelto soll gegen Thrombosen wriken und Schlaganfälle vermeiden.    

Eine Medikamenten-Studie, die Bayer am Dienstag in den USA vorstellte, erließ nun allerdings eher einen zwiespältigen Eindruck. Untersucht wurden dabei etwa 8100 Patienten bettlägerige Krankenhaus-Patienten mit einem Durchschnittsalter von 71 Jahren. Das Ergebnis: Zwar schnitt Xarelto mindestens gleich gut ab wie ein Standardpräparat. Allerdings erwies sich das Mittel hinsichtlich der Gefahr von Blutungen als weniger sicher. Bayer sprach selbst davon, dass Bayer „kein konsistent positives Risiko-Nutzen-Profil“ erreicht habe. An der Börse sackte die Bayer-Aktie zeitweise um drei Prozent ab.

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Bayer will nun über weitere Analysen der Studiendaten herausfinden, welche Patientengruppen am meisten von dem Medikament profitieren. Jedes Jahr sterben weltweit mehr als eine Million Menschen an venösen Thromboembolien.      

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