Pharmabranche: Neuer Ratiopharm-Chef soll Deutschlandgeschäft ankurbeln

Pharmabranche: Neuer Ratiopharm-Chef soll Deutschlandgeschäft ankurbeln

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Eine Mitarbeiterin kontrolliert in Ulm im Werk des Arzneiherstellers ratiopharm Päckchen mit Allergietabletten

Oliver Windholz, neuer Chef des Pharmaunternehmens Ratiopharm, soll laut WirtschaftsWoche vordringlich das Deutschlandgeschäft verbessern und möglichst Marktführer Hexal überholen.

Zwar stieg der Gewinn zwischen 2005 und 2007 um 41 Prozent, wie aus einem internen Papier des Unternehmens, das erstmals einen Einblick in die Ertragslage gestattet, hervorgeht. Doch das Ergebnisplus verdanke es seinem internationalen Geschäft, während die Entwicklung in Deutschland stagniere, heißt es in den internen Unterlagen.

Ähnlich verhält es sich beim Umsatz: Er verbesserte sich zwischen 2005 und 2007 um 14 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Den zusätzlichen Umsatz erzielte Ratiopharm aber vor allem im Ausland. Das Deutschland-Geschäft steuert rund 45 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Gleichzeitig sank der Marktanteil in Deutschland um 7,6 Punkte auf 20,3 Prozent.

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Das Minus fiel damit stärker aus als bei den Konkurrenten Hexal und Stada, die wie Ratiopharm unter Preissenkungen und hohen Rabatten leiden.

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