Privatbank: Top-Manager verlassen Sal. Oppenheim in Scharen

Privatbank: Top-Manager verlassen Sal. Oppenheim in Scharen

von Cornelius Welp

Der Verkauf der Investmentsparte droht zu scheitern. Viele Top-Manager verlassen die Privatbank.

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Der Schriftzug der Privatbank Sal. Oppenheim am Eingang der Bank in Köln.

Es sind Tage des Abschieds. Nicht nur die Gesellschafter von Sal. Oppenheim gehen und überlassen die Privatbank der Deutschen Bank, auch viele Investmentbanker verlassen das Haus. Nach Informationen aus Finanzkreisen steht Private-Equity-Experte Wolfram Schmerl mit seinem Team vor einem Wechsel zur Privatbank Hauck & Aufhäuser. Stephan von Pappart, Leiter der Beratung von Handelsunternehmen, soll es zur Berenberg Bank ziehen. Der Energieexperte Michael Hegel macht sich selbstständig.

Weitere Banker sollen schon gekündigt haben oder kurz davor stehen. „Der Bereich löst sich auf“, heißt es in Finanzkreisen. Die Deutsche Bank ist nur an der Vermögensverwaltung interessiert. Ein Oppenheim-Insider berichtet, dass Interessenten sogar angeboten worden sei, die Gehälter für ein Jahr weiter zu zahlen, wenn sie weitere Oppenheim-Banker einstellen würden.

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„Die Deutsche Bank will das Thema möglichst schnell erledigen, um einen Imageschaden zu vermeiden“, heißt es in Finanzkreisen. Der ursprünglich angedachte Verkauf der gesamten Investmentbank gilt inzwischen als unwahrscheinlich.

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