Privatbankgeschäft soll angekurbelt werden: Bär Gruppe dementiert Übernahmegerüchte - Seite 2

Privatbankgeschäft soll angekurbelt werden: Bär Gruppe dementiert Übernahmegerüchte

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Im Private Banking dagegen sprang „eine Handvoll“ Kunden ab, was zu einem Netto-Abfluss von 800 Millionen sfr führte und die verwalteten Vermögen stagnierten bei 61 Milliarden sfr. Dabei spielten auch Währungsgründe eine Rolle. In Zukunft wird ein jährlicher Netto-Neugeldzufluss von rund drei Prozent des Bestandes angestrebt. Die Dividende soll auf acht (Vorjahr sechs) sfr je Inhaberaktie erhöht werden. Die Gruppe plant ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 90 Millionen sfr. Die Bank geht davon aus, dass die Neugeldzuflüsse aus den traditionellen europäischen Märkten in die Schweiz bis auf weiteres „eher bescheiden“ ausfallen dürfen, wie es im Geschäftsbericht hiess. Daher, so Konzernchef Knabenhans, muss Bär Wachstum im Ausland suchen. Als wichtigster Auslandsmarkt der Gruppe gilt Deutschland. Dort will Bär in diesem Jahr das Privatbankgeschäft vor Ort aufnehmen. Für die Wachstumsmärkte Osteuropa und Lateinamerika sollen Teams und eventuell lokale Niederlassungen aufgebaut werden.

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