In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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69 KommentareAllein die Tatsache dass jemand sein Geld in Liechtenstein oder einem Land mit ähnlicher Rechtslage deponiert, macht ihn nicht automatisch zum Steuerhinterzieher. Diese Länder behalten auf Zinseinnahmen einen pauschalen Steuerabzug ein, der u.U. höher sein kann als die im Wohnsitzland auf die gleichen Einnahmen zu zahlenden Steuern.
Nicht alle betroffenen sind Grossverdiener wie Zumwinkel. Der "kleine Mann", der durch Anlage in Wertpapieren Altersvorsorge schaffen will, ist durch die neue deutsche Abschlagssteuer hart getroffen, der Staat sackt pauschal 1/3 der Rendite ein, ohne die üblichen Steuerfreibeträge oder Werbungskosten zuzugestehen.
Angesichts der Rentenunsicherheit und der Notwendigkeit privater Vorsorge, die ja auch den Politikern propagiert wird, ist diese Schlechterstellung der Kapitaleinkünfte kaum als sozial gerecht zu bezeichnen. Hier werden Multimillionäre und kleine bis mittlere Sparer zu Unrecht gleich behandelt.
Hallo,
mich würde interessieren, mit welchen Strafen denn z.b. ein Herr Zumwinkel zu rechnen hätte, falls er tatsächlich eine Million Euro Einkommen bei der Steuererklärung vergessen hätte. Davon habe ich bei all der angeregten Diskussion noch nichts gelesen...
Soweit ich weiß sind die Strafen doch eigentlich abschreckend hoch.
ist Herr Zumwinkel beamter, so müsste ab einer Freiheitsstrafe > 3 Monate sein beamtenstatus weg sein, inklusive seiner Pension; richtig?
Die Strafzahlung liegt doch häufig weit über der hinterzogenen Summe, zusätzlich sind Zinsen auf die hinterzogenen Gelder zu zahlen; richtig?
Ab welchen Summen geht ein Hinterzieher auf jeden Fall und ohne bewährung ins Gefängnis, ohne Möglichkeit sich frei zu kaufen?
Vielleicht könntet ihr mal dazu einen Übersichtsartikel schreiben?
Das deutsche Steuerrecht ist unübersichtlich, kompliziert und in Teilen für Laien unverständlich. ich stelle das immer wieder fest, wenn ich unsere Steuererklärung mache (Rente, Pension, Kapitaleinkünfte). insbesondere die behandlung ausländischer Dividenden habe ich bis heute nicht ganz begriffen. Wenn ich dann noch gelegentlich etwas lese über diverse steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, denke ich, dass die Einholung von Steuern auf Einkünfte derzeit ein staatlicher Willkürakt ist- mit Steuergerechtigkeit hat das wenig zu tun! Eine Gesellschaft, in der Steuerberater zu den bestverdienern gehören, ist krank! Also- behandelt die vermeintlichen Steuersünder mit Nachsicht- sie haben nur etwas getan, was viele von uns in gleicher Lage auch tun würden!
ich werde Deutschland verlassen und habe mich innerlich von diesem scheinheiligen Staat ( Regierung ) schon verabschiedet.
Es sollte sich jeder an die Nase fassen und sich selbst überprüfen wo er denn trickst und versucht auf seiner Ebene und Niveau den Staat zu betrügen. Was ist denn aus der bonusaffaere mit den Flugmailen geworden. War das etwa kein Steuerbetrug ? Gell Herr Gysi so waren doch auch dabei !!! Also mal den ball flach halten und den Finger auf sich zielen lassen !!
Unabhängig von rechtlichen Aspekten halte ich eine übertriebene Jagd auf potentielle Steuersünder (und das ist jeder bürger) für dumm. Wenn der Staat seinen bürgern kein Vertrauen entgegenbringt, kann er von ihnen auch kein Vertrauen bzw. "Solidarität" erwarten. Warum der deutsche Fiskus beispielsweise jedes Auslandsguthaben a priori für Schwargeld hält, bleibt mir ein Rätsel. Hinterziehung und andere Formen unkooperativen Verhaltens werden damit eher gefördert als verhindert. Dann hilft wirklich nur mehr brachiale Abschreckung, aber selbst die Todesstrafe hat das Problem in China nicht lösen können. Letztlich kommt man um ein wettbewerbsfähiges Steuersystem nicht herum - der bürger muß das Gefühl haben, für seine Steuerleistung einen entsprechenden Gegenwert zu bekomen.
in einer Steuerwüste gibt es auch eine Steueroase.
Sollen unsere Politiker doch endlich einmal genau deklarieren, wofür denn die Steuergelder verwendet (verschwendet?) werden. Was ist mit dem Solidaritätszuschlag, der nach 5 Jahren wieder abgeschafft werden sollte.Hier sind wir doch betrogen worden.
Generell sollte man einfach mal die Steuergesetze vereinfachen und auch eine Steuersenkung durchführen, statt immer neue Namen für neue Steuern zu erfinden. Unsere Politiker treiben seit Jahren vehement die Kapitalflucht voran.
Es wird soviel vor der Wahl versprochen, da braucht man ja auch das Volk um gewählt zu werden, hinterher ist dann mit dem "zum Wohle des Volkes" wieder vorbei und die Politiker leiden dann plötzlich an Altersdemenz. ich habe diese verlogenen Politiker satt!!!!!
in der Zukunft wahrscheinlich bundesdemokratischer Deutscher.
Jeder spricht über die Abgabenlast und regt sich auf, komischerweise aber nur dann, wenn Es ihn selbst betrifft. Das was hier passiert ist in Sich schon derart widersinnig, das man sich wundern muss, wer diese Treibjagd in einer Noch Demokratie überhaupt gutheißen kann. ich würde mir ein bekenntnis zum Rechtsstaat wünschen, das muss aber dann in erster Linie die Politik tun, das ist einem Land mit unserer Vergangeheit nicht würdig. Das sind Stasi oder Gestapo methoden, das sollte jedem zu denken geben, ohne Rechtssicherheit abzuurteilen. ich hoffe inständig, das sich im besonderen die, die am lautesten geschrien haben, bis aufs Mark blamieren. Kurzer Aufruf an Frau Merkel, Sie sollten einmal darüber nachdenken die Partei zu wechseln, SPD können Sie gleich überspringen, dann am besten gleich zur PDS, da sitzen die anderen EX bonzen.
Die Argumentation Steuerhinterziehung auf Grund eines mangelhaften Steuersystems zu rechtfertigen, oder auch nur mit Verständnis zu begegnen, ist ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die nach Recht und Gesetz ihren Pflichten gegenüber dem Staat nachkommen.
„Der Ehrliche ist der Dumme“ – nicht neu, aber offensichtlich ein Evergreen!
Primär ist doch nicht die Frage, ob wir ein schlechtes Steuersystem besitzen, über das man sicherlich diskutieren kann und es auf demokratischem Wege ändert, sondern wie halten wir es mit den Gesetzen, ob sie einem im Einzelfall passen oder nicht. Gesetzestreue ist eine elementare Grundvoraussetzung für eine funktionierende demokratische Gesellschaftsordnung.
Stattdessen durchdringt eine zunehmende Entsolidarisierung die gesamte bevölkerung. Der Umgang miteinander wird rauer und verschärft sich.
bezogen auf die aktuellen Debatten über Gerechtigkeit, Steuersystem, Verteilungs- und Klassenkampf zeigt jede Gesellschaftsschicht und jede interessengruppe nur noch mit dem Finger auf die jeweils Anderen und alle wiederum auf den Staat und seine Politik(er)
Die Politik(er) (der Staat) ist nicht besser als die Gesellschaft selbst!
Es sei daher erlaubt einzufordern, jeder bei sich selbst anzufangen und zu hinterfragen:
„Was kann ich für den Staat und sein Allgemeinwohl beitragen und nicht umgekehrt, was kann der Staat und die Allgemeinheit für mich leisten.“ Sich dabei an die Spierregeln (Gesetze) zu halten ist doch wohl das Mindeste!
Eine Forderung die nicht neu ist, aber Sinn- Notwendigkeit sind aktueller denn je und damit ist nicht primär der schnöde Mammon gemeint.
Die bezeichnung Hatz stammt aus der Jägersprache,und da ich das Jagen ablehne ,lehne ich auch Hatzen auf Menschen ab(ausgenommen Mörder oder Terroristen)
Selbstverständlich soll und kann Steuerhinterziehung geahndet und auch bestraft werden,aber nur wenn aus dem Verdacht vor Gericht auch ein Urteil wird.Solange gilt jeder bürger und jede bürgerin als unschuldig.Und wie aus ihrem Artikel ja gut herausgearbeitet wurde,steht noch lange nicht fest,ob es bei vielen beschuldigten überhaupt zu einem Prozess kommt.
Unglücklicherweise urteilen eben viele Menschen nicht nach Verstand,der auch Sachverstand voraussetzt,sondern nach Gefühl.
Und deshalb werden auch aufgrund völlig falscher Diagnosen auch völlig falsche Therapien eingeleitet,wo man nur beten kann,dass dies nicht zum Tod des Patienten(Deutschland)führt!!
Unterstellt, dass im Fall "Lichtenstein" die Voraussetzungen für eine Hinterziehung erfüllt wurden, kann man die "Hatz" wohl rechtfertigen. Nicht zu rechtfertigen ist aber, dass der deutsche Staat nicht in der Lage ist, eine Mitursache abzustellen, und die liegt in dem Steuersystem. Stattdessen wird das deutsche Steuerrecht offensichtlich als "völlig normal" angesehen und die sog. Steueroasen werden verteufelt. irgendwie bin ich der Meinung, unsere Politiker sollten da endlich ihre Scheuklappen ablegen ein globalisierungsfähiges Steuerrecht entwerfen.
Und bei der Gelegenheit sollte gleichzeitig im bundestag ein "Anwalt für die Steuerzahler" eingerichtet werden, am besten mit Vetorecht und Anklägerfunktion. Denn dass ein Staat jedes Jahr Milliarden an Steuergelder verschwendet und darüber überhaupt nicht debattiert wird kann nicht richtig sein. Schon allein das würde eine "Hatz auf Politiker" rechtfertigen.
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Ist die Hatz auf Steuersünder gerechtfertigt?
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