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Quartalsgewinn: Übernahmen belasten Pepsi

Quelle: Handelsblatt Online

Dem Snack- und Getränkekonzern PepsiCo schlägt die Übernahme zweier Getränkeabfüller auf den Magen. Dennoch reichte es zu einem Milliardengewinn im zweiten Quartal.

Pepsi musste sich im zweiten Quartal mit weniger Gewinn begnügen. Quelle: ap
Pepsi musste sich im zweiten Quartal mit weniger Gewinn begnügen. Quelle: ap

HB PURCHASE. Die Kosten für die Eingliederung ließen den Reingewinn im zweiten Quartal um 3 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (rund 1,2 Mrd Euro) sinken, wie Pepsi am Dienstag mitteilte. Dagegen stieg der Umsatz durch die Übernahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar.

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Ohne die Lasten hätte Pepsi mehr verdient. Der Konzern aus Purchase hatte im vergangenen Jahr zwei seiner wichtigsten Getränkeabfüller in Nordamerika übernommen. Dies soll bis 2012 zu Einmalbelastungen von 650 Millionen Dollar führen, auf der anderen Seite aber auch Einsparungen bringen. Denn Pepsi steuert einen Großteil seines Vertriebs nun wieder selbst.

Pepsi-Chefin Indra Nooyi sagte, die Integration der beiden Unternehmen verlaufe nach Plan. Sie versprach nachhaltiges Wachstum in der zweiten Jahreshälfte 2010 und danach. Die Anleger hörten es gerne. Die Aktie verteuerte sich im frühen Handel um mehr als 2 Prozent.

Pepsi verdient den mit Abstand größten Teil seines Geldes immer noch auf dem amerikanischen Kontinent. Doch Europa und Asien holen auf. Weil Pepsi kräftig die Werbetrommel gerührt hatte, griffen auch die Deutschen vermehrt zu Produkten aus diesem Hause. Der Konzern stellt neben Pepsi-Cola noch Fruchtsäfte (Tropicana), Eistee (Lipton), Snacks (Lay's) und Frühstücksflocken (Quaker Oats) her. Erzrivale Coca-Cola hatte sich ebenfalls seinen größten US- Abfüller einverleibt. Das Unternehmen legt an diesem Mittwoch seine Zwischenbilanz vor. Zuletzt war Pepsi deutlich stärker gewachsen.

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