Querelen: Biokette Basic: Umsatz 2007 liegt 13 Millionen Euro unter Plan

Querelen: Biokette Basic: Umsatz 2007 liegt 13 Millionen Euro unter Plan

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Umsatz und Gewinn der Bio-Supermarktkette Basic haben im vergangenen Jahr erheblich unter den Querelen nach dem Einstieg der Schwarz-Gruppe, die den Discounter Lidl betreibt, gelitten

Umsatz und Gewinn der Bio-Supermarktkette Basic haben im vergangenen Jahr erheblich unter den Querelen nach dem Einstieg der Schwarz-Gruppe, die den Discounter Lidl betreibt, gelitten.

Wie die Wirtschaftswoche aus Unternehmenskreisen erfuhr, lag der Umsatz um 13 Millionen Euro unter der Planung von knapp 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Insgesamt rutschte Basic sogar in die roten Zahlen, der Verlust soll den Angaben zufolge bei vier Millionen Euro liegen. Basic wollte die Zahlen der WirtschaftsWoche nicht kommentieren, bestätigte aber Umsatzeinbußen aufgrund der Querelen und Verunsicherung der Kunden.

Lieferanten und Kunden hatten sich massiv beschwert, nachdem sich Mitte des Jahres die Schwarz-Gruppe mit einem Anteil von 23 Prozent an Basic beteiligte. Zwar kündigte Schwarz an, seine Anteile wieder zu verkaufen, doch bislang sind alle Gespräche mit potentiellen Investoren gescheitert. Wie die WirtschaftsWoche erfuhr, soll es Basic jedoch gelungen sein, eine Gruppe von privaten Investoren zu finden, die die 23 Prozent der Schwarz-Gruppe übernehmen wollen. In den nächsten Tagen soll die Einigung verkündet werden.

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Verbessert haben sich unterdessen die Chancen von Johannes Priemer, Firmengründer und früherer Finanzvorstand, den Rechtsstreit gegen Basic wegen seiner Entlassung zu gewinnen. So hat der frühere Aufsichtsrat Theodor Häni sein Votum für die Entlassung Priemers zurückgezogen. „Wir hätten besser prüfen müssen“, sagte Häni rückblickend der WirtschaftsWoche. Es sei „durch falsche Information“ zur Stimmabgabe veranlasst worden.

Der Aufsichtsrat hatte in einem 14-Punkte-Katalog Verfehlungen Priemers aufgelistet. Der Finanzvorstand, so heißt es darin, sei nicht nur für den Ansehensverlust von Basic verantwortlich. Es bestehe auch der „Verdacht auf Untreuehandlungen zulasten der Basic AG“. In den Unterlagen seien überhöhte Handwerkerrechnungen über eine Gesamtsumme von 1.173.000 Euro gefunden worden, heißt es im Aufsichtsratsbeschluss nebulös.

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