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Rauchverbot: Umsatzeinbruch in Kasinos und Spielhallen

Das Rauchverbot verhagelt den deutschen Kasinos die Bilanz. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, mussten die staatlich konzessionierten Spielbanken im Januar bundesweit erhebliche Umsatzeinbußen verkraften.

Frau raucht eine Zigarette an Quelle: dpa
Frau raucht eine Zigarette an der Bar einer Kneipe. Quelle: dpa
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So sanken in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Spielerträge im Januar um 25 bis 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Spielbank am Potsdamer Platz in Berlin verspielten die Gäste sogar rund 35 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Von dem Spieler-Streik sind vor allem die Automatenhallen in den Kasinos betroffen. „Viele Raucher gehen früher, oder kommen erst gar nicht“, sagt Rainer Chrubassik, Geschäftsführer der Spielbank Niedersachsen und Sprecher der Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft (Desia). Zudem hätte die seit Januar vorgeschriebene Ausweispflicht in den Kasinos zum Besucherschwund beigetragen. Auch die Umsatzzahlen in den privaten Spielhallen gingen zurück. So verzeichnete Deutschlands größte Spielhallenkette, die zur Gauselmann-Gruppe gehörenden Merkur-Spielotheken, im Januar fünf bis zehn Prozent weniger Gäste.

Sollte der Spieler-Streik anhalten, bekommen das auch die Finanzminister der Länder zu spüren. Nach Angaben der Desia brachten rund 8,9 Millionen Besucher den deutschen Kasinos im vergangenen Jahr Bruttoerträge in Höhe von 923 Millionen Euro. Bei einer durchschnittlichen Abgabenlast von etwa 80 Prozent wurden rund 740 Millionen Euro an die Länder überwiesen. Bei einem Umsatzrückgang von 20 Prozent müssten die Länder daher auf rund 150 Millionen Euro verzichten. Für die Spielbank Berlin wurde bereits die Abgabenlast reduziert. Während die Spielbank im vergangenen Jahr über 80 Prozent ihrer Brutto-Erträge von 91 Millionen Euro an das Land Berlin abführte, sollen es dem Vernehmen nach jetzt nur noch rund 60 Prozent sein.

19 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 30.08.2009, 00:35 UhrAnonymer Benutzer: von p.m

    von mir aus können diese spielhöllen alle zu machen,diese spielhöllen bringen so viel leid und elend natürlich für den staat steuer einnahmen
    diese betreiber von spielhallen können von mir aus verrecken die arbeitsplätze mit den hungerlöhnen gibt es es überall

  • 25.10.2008, 14:40 UhrAnonymer Benutzer: cara

    nein so ist es nicht..es stimmt die männer kommen dahin.wo sie sich wohl fühlen..und das ist so bei uns..und alle haben draußen geraucht..also es ging..alles nur gewohnheitssache..
    und ich kann das behaupten,weil wir es ja schon mit rauchverbot,erlebt haben...alles nur willenssache...lg.cara

  • 04.10.2008, 20:19 UhrAnonymer Benutzer: kikri

    @cara
    um vom Qualm geschütz zu werden bleiben ihnen 2 Möglichkeiten:
    1. sie köndigen einfach, so wie es alle machen, denen der Job nicht gefällt
    oder
    2. sie warten, bis ihr boss ihnen kündet wegen mangelnder Einnahmen.

    Klar könnte ich von Zeit zu Zeit rausgehen um eine zu Rauchen.
    Nur werde ich das auch tun?
    Nein, wenn ich schon draussen bin, kann ichgleich nach Hause gehen, oder gar nicht kommen.
    Es ist nämlich so: ich gehe dorthin, wo ich mich wohl und willkommen fühle, nicht dorthin, wo ich bevormundet werde.

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