Kommentare zu: Billigriese Netto lehrt die Discounter das Fürchten

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7886 Kommentare
  • 04.09.2010, 15:43 UhrAnonymer Benutzer: Jochen

    Dieser bericht ist nur die Spitze des Eisberges. Fragt mal bei Netto und den Krankenkassen nach, wie hoch der Krankenstand bei Netto ist. besonders die Siemens bKK kann ein Lied davon singen. Gezieltes Mobbing und massives Unterdrucksetzen sind bei Netto Alltag.

  • 04.09.2010, 19:21 UhrAnonymer Benutzer: Steven

    Dem kann ich nur zustimmen. Die Verhältnisse bei Netto sind drastisch. Damals bei Plus war vieles anders, jetzt bei der übernahme weht ein sehr rauher ton. Leider sind viele die hier bei Plus gearbeitet haben alle gekündigt worden oder haben selbst das Handtuch geworfen. Jetzt sind nur Minijobber da. Scheint ja was wahres dran zu sein!!!!

  • 04.09.2010, 21:08 UhrAnonymer Benutzer: Janine

    Von wegen Überstunden werden bezahlt! im Gegenteil! Wir mussten Überstunden abbauen, in dem wir unbezahlte Stunden gearbeitet haben, die nicht aufgeschrieben wurden und dadurch dann offiziell Minusstunden machten, obwohl dem gar nicht so war! Stundenmanipulation nenne ich das. Pausenzeiten werden nicht eingehalten, weil die Kassenkräfte ständig aus der Pause wieder an die Kasse zitiert werden. Man hat gerade mal einen Schluck getrunken oder den ersten Happen im Mund...."Frau/Herr XYZ, KASSE!" Geringfügig beschäftigte bekommen keinen bezahlten Urlaub, kein Krankengeld und werden dauernd damit belogen, dass man sie nach 3 befristeten Verträgen fest einstellt. 325 Euro Kräfte leiten Filialen zu diesem Hungerlohn, ohne die ihnen dafür zustehenden Zusatzleistungen! Warum wehrt sich kaum jemand? Weil man dann mal eben von ML und VL massiv gemobbt wird. Es werden Mitarbeiter solange im büro eingesperrt, bis sie "bereit" sind, ihre Stundenzahl zu kürzen. Die bosse wissen genau, dass die Leute auf ihren Job angewiesen sind und ihn nicht verlieren wollen, auch wenn sie Magengeschwüre davon bekommen. Für Netto zu arbeiten ist der Horror. ich habe jeden Morgen Magenschmerzen, wenn ich nur an den Laden denke... Moderne Sklaverei...

  • 04.09.2010, 21:13 UhrAnonymer Benutzer: Dansare

    Die extremsten Zustände herschen in der NL-Worms, der extremste der extremen bezirke ist der des GVL Crämer(Name geändert) alles was sie im internet darüber lesen findet dort in extremer weise statt.
    ich find's schade denn ich bin mittendrin, weis nicht mehr wie lang ich's noch mitmach. Das Problem Filialen zu besetzen wird immer größer, immer mehr Marktleiter kündigen selbstätig oder lassen sich runterstufen.

  • 05.09.2010, 00:17 UhrAnonymer Benutzer: Jürgen

    in dern NRW-Niederlassungen läuft es nicht anders. Aber nicht nur bei den Filialmitarbeitern, sondern auch bei den VLs. in all den Jahren Plus haben nicht annähernd soviele Kollegen gekündigt wie heute, bzw. sind aktuell auf der Suche nach Alternativen. bis in die GVL-Ebene. Viele wurden neu eingestellt und haben schon wieder gekündigt, bevor man ins 2. Vertragsjahr ging. Noch nie haben sich soviele ML, Trainees und MA beschwert. Und soviele Azubis werden nur gesucht, weil sie mit den 325 Euro-Löhnern die günstigste Alternative bilden. Wenn das nicht bezeichnend ist.

    Das Konzept mag in Ost- und Süddeutschland aufgehen, das Gro der Arbeiten von billiglöhnern tragen zu lassen. Aber in den ehemaligen Plus-Gebieten und in neuen NLs klappt das hinten und vorne nicht. Diese Unternehmenspolitik ist zum Scheitern verurteilt. in West und Nord weht ein anderer Wind. Die einzigen Gründe im Westen nicht zu kündigen sind üppige Verträge aus Plus-Zeiten (sobald man runtergestuft wird bekommt man einen neuen Vertrag und Gehalt zu Nettokonditionen) oder man kann es sich aus persönlichen Grüden nicht Leisten den Job zu verlieren.

    Druck und belastung dürften bei der direkten Konkurrenz nicht weniger sein, dafür stimmt da dann aber am Ende das Gehalt.

    Auch wenn bei Netto betriebsräte existieren mögen (aus Plus Zeiten), so sind diese doch untätig und weitestgehen unfähig an der Situation Änderungen zu bezwecken.

  • 05.09.2010, 01:56 UhrAnonymer Benutzer: "Inkompetenter" ML

    Wenn Mitarbeiter permanent gezwungen sind am Limit ihrer Kräfte zu arbeiten,um dem "Konzept" von Netto zu genügen,ist das NiCHT GENUG.Es wird permanent gefordert unbezahlte Überstunden zu leisten.besonders die Marktleitungen und deren Vertretungskräfte sind davon betroffen.Zu dem Tagesgeschäft das sowieso durch die immense Warenflut erschwert ist,kommen noch unverständliche Wochenaufgaben,tägliche Preisänderungen,kurzfristig angesetzte inventuren und jede Menge Sonderaufgaben.Ohne (unbezahlte) Überstunden nicht zu schaffen.An ALLEM wird herum kritisiert,es KANN garnichts richtig gemacht werden.Eine Zusammenarbeit von ML,VL,GVL ist schier unmöglich,da jedes Gespräch damit endet,das der ML ganz einfach nur inkompetent ist,und sein Team und den Markt nicht führen kann.Alle Vorschläge zur Verbesserung des Geschäftsablaufes,seitens der ML werden abgeblockt.Auch wenn man den beruf schon 20 Jahre,zuvor erfolgreich,mit viel Herzblut,Liebe und Loyalität ausgeübt hat.bei Netto ist man nur noch DRECK.Ein Fußabtreter für schlecht gelaunte,cholerische Vorgesetzte.VL Trainees die es etwas anders angehen wollen,sind RuckZuck wieder weg.Entweder suchen sie sich was besseres oder werden systematisch von der Geschäftsleitung verheizt.ich kann JEDEM nur abraten,bei der Firma Netto jedwelche beschäftigung einzugehen.Laut Herrn Pröls wurde demnach ein Umsatzplus von 12% zum Vorjahr eingefahren.Auf dem Rücken der Mitarbeiter.ich denke nicht das der Herr Pröls DARAUF stolz sein kann.

  • 05.09.2010, 09:02 UhrAnonymer Benutzer: Jürgen

    Das Kartellamt sollte mal überprüfen ob die Auflagen zur Übernahme von Plus eingehalten wurden.Überprüft doch einfach wieviele Mitarbeiter es von Plus noch gibt , und wieviele davon neue Verträge
    " bekommen " haben!
    Dann sollten unabhängige Gutachter mal für eine Woche das " Nettoprinzip " in einer Filiale erleben. Das Urteil für dieses Unternehmen wäre niederschmetternd.

  • 05.09.2010, 11:12 UhrAnonymer Benutzer: Dansare

    Nach Auskunft der Marken-Discount Pressestelle handelt es sich bundesweit nur um 30000 Einzelfälle, ab 64000 Einzelfälle würde man das "Konzept" ändern und vorgehensweisen überdenken.
    Wenn Pröls und seine GVL's so weiter verfahren ist es nur eine Frage der Zeit bis die ganze Kette für Rewe Metro und Co zum Verkauf steht.

  • 05.09.2010, 13:07 UhrAnonymer Benutzer: Bernd

    Es wird wohl nicht nur eine E-Mail eines
    Gebietsverkaufsleiters gewesen sein.
    Die Verkaufsleiter sind doch zu dem Zeitpunkt
    wie Ameisen in die Filialen gestürmt.
    Jetzt kommt "jeden" Tag ein blöder
    Spruch von wegen Spätzuschläge und Vertretungsgeld,ob das denn so wirklich
    korrekt ist und da nichts zu sparen möglich
    wäre.
    Und dann diese ständigen Filialbesuche der
    Geschäftsleitung,wäre ja nicht weiter schlimm,
    wenn auch mal ein gutes Wort fallen würde.
    Stattdessen heisst es nur du planst die MA´s
    falsch,das steht falsch,dieses ist nich 100%
    Konzept,hier musst du mal 2 Stunden aufräumen,order mehr Grillfleisch bei dem
    Sauwetter aber die 5% Verlust sind zu hoch...

    Manchmal juckts mich ein Poloshirt rauszuholen, Telefon und Tresor abzugeben
    und nächsten Tag mal zu schauen was
    die Herrschaften so geschaft haben.

  • 05.09.2010, 14:05 UhrAnonymer Benutzer: Dansare

    GVL VL Vorgehensweise in einer Netto Filiale in Rheinland-Pfalz bezirk GVL Crämer(Name geändert):
    Alle Mitarbeiter werden bedrägt reduzierte Verträge zu unterschreiben(30 auf 24 Std. 24 auf 20 usw.); Filialwochenstunden von 190 auf 175 gesenkt(es ist keine City-Filiale) Arbeitsvolumen und Öffnungszeit bleibt aber gleich. Der Marktleiter wird gemobbt.
    0-Nummern im Team werden bewußt nicht ausgetauscht, die guten werden auf andere Filialen verteilt, weitere 0-Nummern werden diesem Team zugefügt, Zuteilungsschlüssel wird auf maximal gestellt, Warendruck erhöht, Das Lager(eh zu klein) fährt zu der Marktleiter erstickt in Ware soll so zur Aufgabe gezwungen werden oder sich runterstufen lassen.
    Dann tauchen GVL u. VL auf, dem Marktleiter wird vorgeworfen das Lager und sein Team nicht im Griff zu haben.
    Dann wird ein anderer Marktleiter eingesetzt, das selbe Spiel wird mit ihm fortgesetzt, es wird immer schwieriger Marktleiter zu finden, dann wird ein Marktleiter einer Zeitarbeitsfirma eingesetzt der wird nach kurzer zeit selbstätig kündigen.
    Wissen die Ponholzköpfe überhaupt was dieser GVL dort veranstalltet?
    Es ist handeln gegen jeden Geschäftssinn.

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