Riskante Strategie: Coca-Colas neues Rezept - Seite 5

Riskante Strategie: Coca-Colas neues Rezept

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Um in der zweiten Jahreshälfte den Umsatz auf dem US-Markt zu steigern, haben Coca-Cola wie auch Pepsi trotz der schwierigen Wirtschaftslage in den USA Preiserhöhungen um bis zu vier Prozent angekündigt.

Die Mehrheit der Analysten hält Cokes Strategie für richtig – auch wenn es noch lange dauern wird, bis Kent tatsächlich eine Balance zwischen gesünderen Produkten und traditionellen Brausen erreichen wird. Von den 3500 verschiedenen Getränken, die der Konzern weltweit anbietet, sind erst 800 kalorienarm oder ohne Kalorien. Auch, wenn hier die Wachstumsraten zweistellig sind, reicht das längst nicht aus, um Umsatz und Gewinn des Unternehmens insgesamt wieder stärker voranzutreiben. Das Hauptgeschäft macht der Konzern nach wie vor mit seinen Kernmarken.

Die pusht Coca-Cola mit viel Werbung, um den Fehler von Pepsi zu vermeiden: Pepsi-Chefin Nooyi hatte die Werbung im vergangenen Jahr auf die gesünderen Produkte konzentriert. Allein auf dem Heimatmarkt warb Coke mit mehr als 160 Millionen Dollar für Coca-Cola und Diet Coke – Pepsi gab für seine Cola-Marken nur die Hälfte aus.

Milliarden für Marketing

Weltweit klotzt Coke mit 2,9 Milliarden Dollar Marketingetat, steckt Millionenbeträge in Sponsoring-Verträge mit dem Internationalen Olympischen Komitee oder dem Weltfußballverband Fifa. „Ohne in die Marke zu investieren, ist es kaum möglich, ihren Wert zu halten“, sagt Jim Tierney, Investment-Chef beim Vermögensverwalter W.P. Stewart in New York.

Für Kent bleibt die klassische Kultbrause denn auch das Herz des Konzerns. „Wir müssen unser Erbe pflegen, die neuen Marken kommen hinzu“, sagt er. „Wir dürfen nicht arrogant werden: Wir dürfen den Kunden niemals sagen, was sie tun sollen.“ Vor Jahren hat der Konzern versucht, den Geschmack von Coca-Cola zu ändern. Es gab Riesenproteste. „So etwas werden wir nie wieder probieren“, verspricht Kent.

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Allen Wellness- und Moralstrategien zum Trotz dürfte Coke aber nie mehr die alte Vormachtstellung erreichen. Zu groß ist der Druck der Konkurrenz. Charles Munger, Vizechef der US-Investmentfirma Berkshire Hathaway, die neun Prozent der Coke-Aktien hält, bringt es auf den Punkt: „Das Geschäft von Coca-Cola läuft nicht mehr so gut wie noch vor 20 Jahren. Aber von den großen Firmen, die Konsumgüter verkaufen, ist diese Aktie eine meiner Favoriten.“

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11 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 13.07.2011, 13:54 UhrPolitiker

    Wie wäre es, wenn Coca-Cola den Zucker massiv reduzieren würde und nicht durch Chemie ersetze würde (Süßstoffe)? in den 50/60er Jahren schmeckte sie eindeutig besser!

  • 13.07.2011, 00:42 Uhrmathias

    Da -besseresser- hier sein Fett betreits abgekriegt hat, und auch
    nichts benennen kann,was gesundes essen ist.

    Sei nur noch so viel bemerkt,das die heutige Nahrug durchweg
    gesundheitsschädlich ist. Genmanipuliert = bio

    Mais-Weizen und und wird Manipuliert= Monokultur
    Diese Samen können sich NiCHT mehr selbst vermehren
    irgendwann der Mensch auch nicht

    Über Nebensächlichkeiten können sich DUMME richtig auslassen.

  • 12.07.2011, 19:30 UhrCoke light Trinker

    @ besseresser : Sie sind so borniert, von ihrem Halbwissen und ihrer Großartigkeit überzeugt, daß Sie selbst gar nicht merken, wie lächerlich Sie sich machen. Verkriechen Sie sich doch bitte wieder da, wo Sie hergekommen sind und hören bitte auf, selbstentscheidende Menschen abzustempeln. Alles in Maßen genossen, hat noch keinem geschadet. Und wenn Sie selbst das Wassertrinken ideologisieren, dann macht mich das sehr sehr traurig.... . ich wünsche ihnen gute besserung !

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