Rivella: Schweizer Nationalgetränk kommt nach Deutschland

Rivella: Schweizer Nationalgetränk kommt nach Deutschland

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Rivella ist das Schweizer Nationalgetränk aus Milchserum

von Ulrich W. Hanke

Der Hersteller des Schweizer Nationalgetränks expandiert nach Deutschland. Das Unternehmen hat keine Alternative, wenn es weiter wachsen will.

In der Schweiz ist es Nationalgetränk, in Deutschland fast unbekannt: Rivella, ein Softdrink aus Milchserum. In einigen süddeutschen Regionen ist er zwar schon zu haben, aber jetzt will der Schweizer Hersteller, das Familienunternehmen Rivella, in großem Stil nach Deutschland expandieren. Start ist in Berlin.

„Unser Ziel ist es, Ende des nächsten Jahres 500 Berliner Gastronomiebetriebe zu beliefern sowie in den wichtigsten Verbrauchermärkten, Warenhäusern und Getränkeabholmärkten gelistet zu sein“, sagt Vorstandschef Franz Rieder. Der Schweizer Komiker Emil Steinberger soll für das Produkt werben und es den Deutschen schmackhaft machen.

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„Der Schweizer Markt ist gesättigt"

Die Expansion über die helvetischen Grenzen hinweg ist notwendig: „Der Schweizer Markt ist gesättigt und hart umkämpft“, sagt Rieder. Elf Liter Rivella hat jeder Eidgenosse im Schnitt im vergangenen Jahr getrunken.

2008 erzielte die Rivella-Gruppe mit rund 270 Beschäftigten einen Umsatz von 154 Millionen Franken (104 Millionen Euro). Für 2009 rechnet Rieder mit einem Umsatzrückgang von fünf Prozent, vor allem, so der Vorstandschef, weil die Bürger seltener auswärts essen gingen. Entsprechend vorsichtig formuliert er sein Expansionsziel: „Wenn wir in fünf Jahren mit dem Deutschland-Geschäft Gewinn schreiben, dann sind wir glücklich.“

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