Rückkehr in Gewinnzone: Deutsche Bank zerstreut mit Gewinnprognose Bedenken

Rückkehr in Gewinnzone: Deutsche Bank zerstreut mit Gewinnprognose Bedenken

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Das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank verfehlt ihr Ziel

In den letzten Tagen gehörte die Deutsche Bank zu den großen Verlierern an der Börse: Gerüchte um eine Gewinnwarnung ließen den Aktienkurs des deutschen Bankenprimus einbrechen. Aktionäre dürften nun aufatmen: Die Deutsche Bank rechnet im zweiten Quartal wieder mit Gewinn und sieht keinen Grund für eine Kapitalerhöhung. Der Aktienkurs zog deutlich an.

Die Gerüchte um eine Gewinnwarnung bei Deutschlands größtem Geldinstitut haben sich als falsch erwiesen. Wie die Deutsche Bank heute mitteilte, will sie im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren und sieht keinen Bedarf für eine Kapitalerhöhung.

Auf Grundlage ihrer gegenwärtigen Erwartungen rechne die Bank damit, für das zweite Quartal 2008 einen Gewinn auszuweisen. Daher sei nicht zu erwarten, dass die Ertragslage Kapitalmaßnahmen erforderlich mache.

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Nach der Ankündigung ging es für die Aktie der Deutschen Bank steil nach oben: Im vorbörslichen Handel legte der Aktienkurs über drei Prozent zu. Zu Börsenstart in Frankfurt gehörte die Aktie zu den größten Gewinnern mit einem Plus von über drei Prozent.

Kursminus von sechs Prozent nach Gewinnwarnungs-Gerücht

An der Börse hatten in den vergangenen Tagen wiederholt Gerüchte um eine Gewinnwarnung die Runde gemacht. Erst am Dienstag hatten sich die Spekulationen verdichtet und die Aktie der Bank um bis zu sechs Prozent einbrechen lassen. Mit 51,51 Euro wurden die Papiere zwischenzeitlich auf dem tiefsten Stand seit September 2003 gehandelt.

Die Deutsche Bank war nach einem Rekordjahr 2007 im ersten Quartal wegen der Finanzkrise erstmals seit Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Der Konzern musste bisher infolge der Krise rund fünf Milliarden Euro Belastungen verkraften. Stück für Stück rückte das Institut im Jahresverlauf von ihrer einstigen Prognose eines bereinigten Vorsteuergewinns von 8,4 Milliarden Euro für 2008 ab und gab zuletzt kein Ziel mehr bekannt.

„Wir setzen alles daran, die kleine Delle zu Beginn dieses Jahres wieder glatt zu bügeln“, sagte Vorstandschef Josef Ackermann Ende Mai. Ein Ende der Finanzkrise sei aber absehbar. Doch 2008 werde „insgesamt kein leichtes Jahr“. Er erwarte aber „keine großen Bewertungsprobleme mehr“.

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