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Rüstung: Airbus-Militärtransporter startet endlich

von Ulrich W. Hanke, Thomas Stölzel und Rüdiger Kiani-Kreß

Der Militärtransporter A400M ist abgehoben - mit dreijähriger Verspätung. 2014 soll die Bundeswehr die ersten Exemplare erhalten. Die Propellermaschine kann so schnell fliegen wie ein Jet und trotzdem von jeder Piste starten.

7,4 Milliarden Euro...

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Der Militärtransporter A400M Quelle: dpa
Der Militärtransporter A400M von Airbus bei seiner Vorstellung im spanischen Sevilla Quelle: dpa

...mehr als geplant könnte den Flugzeugbauer Airbus der Bau der ersten 180 Militärtransporter A400M kosten. Die sieben europäischen Abnehmerländer hatten einen Festpreis dafür von insgesamt 20 Milliarden Euro ausgehandelt. Mittlerweile ist Airbus jedoch mindestens drei Jahre in Verzug, die ersten Maschinen wollte der Konzern ursprünglich in diesen Tagen ausliefern. In der vergangenen Woche verhandelten die Staaten, ob das Projekt überhaupt fortgeführt werden soll – ohne Ergebnis. Ein Aus ist aber unwahrscheinlich.

11.000 Menschen...

...in Dutzenden Unternehmen arbeiten derzeit allein in Deutschland an dem Projekt, dessen Planung schon 1982 begann. Hierzulande fertigen Airbus-Mitarbeiter in Bremen und bei Ulm unter anderem die mittleren und hinteren Rumpfteile, Flügelkomponenten, Teile des Leitwerks und die Laderampe. Montiert wird der A400M im spanischen Sevilla.

37 Tonnen Nutzlast...

...kann der A400M in die Luft hieven. Das ist das Doppelte dessen, was die bisher von der Bundeswehr eingesetzten Transporter befördern. Während die alten Transall-Maschinen 510 Kilometer in der Stunde schaffen und der wichtigste Konkurrent, die Lockheed C-130 Hercules, 640 km/h schnell ist, soll der A400 mit Tempo 850 reisen. Zudem fliegt er bei 20 Tonnen Nutzlast mit 6390 Kilometern etwa doppelt so weit wie die Hercules.

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8 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.12.2009, 17:25 UhrAnonymer Benutzer: von Strelitz

    @ "an". Villeicht sollte man in Deutschland wieder den pragmatischen Ansatz wagen. Uniform Pflicht ab 6 Jahren, eine Armee = ein Volk, dann passt das schon wieder! Dazu könnte man den bildungsetat gleich mit dem der Rüstung verrechnen und hätte als Resultat eine Heeres-bildung.

  • 14.12.2009, 13:52 UhrAnonymer Benutzer: AN "von Strelitz" :

    das ist nicht der "deutsche Staat" der die Kriegsmaschinerie
    (sind Angriffskriege nicht verfassungswidrig ?) finanziert :
    das ist meine kleine Enkeltochter die die Dinger einmal bezahlt !!!
    mfg

  • 12.12.2009, 23:38 UhrAnonymer Benutzer: von Strelitz

    @Gneisenau, jawohl Herr Kamerad, das sehe ich ähnlich! Die Deutschen das müss ja aktuell ein enorm kriegerisch orientiertes Volk sein, mit globalen invasionsabsichten! 120 Mio Reichsmark (pardon) Euro pro Flugzeug ist ein enormer brocken, dafür müssen natürlicherweise Sozialausgaben und bildung zurückgenommen werden, wenn Deutschland mit solch wunderbaren und heute ungemein notwendigen Flugzeugen in einen krieg startet. Schön für die Rüstungsindustrie, die so vorteilhaft und nachhaltig vom deutschen Staat subventioniert wird.

    Man sollte verstärkt Unternehmern gehörig Mut machen, in dieses vorteilhafte und zukunftsorientierte Segment zu finanzieren. investorengruppen wie Diabolus, nein "Cerberus" gehen dabei doch international chon mal mutig voraus!

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