Kommentare zu: Deutsche Waffenhersteller profitieren von Schlupflöchern

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10 Kommentare
  • 28.08.2008, 11:22 UhrAnonymer Benutzer: Beobachter

    Mir wäre wohler, wenn die modernsten deutsche Waffensysteme nicht nur von anderen Staaten, sondern auch von der bundeswehr eingesetzt würden. Wir befinden uns im Krieg mit den Taliban, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht und dafür ist die modernste und effektivste Waffe nicht gut genug.

    Es ist zwar zutiefst bedauerlich, daß Deutsche wieder in den Krieg ziehen müssen, aber wenn schon, denn schon, dann sollten wir den Taliban das Fürchten lehren und nicht mit veraltetem Gerät unsere Söhne verheizen.

  • 28.08.2008, 21:37 UhrAnonymer Benutzer: gLObal

    Was ärgert an derartigen Argumentationen ist diese "Scheinheiligkeit". Alle wollten die "totale Globalisierung" und nun ist es soweit, dass jeder Chinese das Gewehr auch gern nachbaut und es bedenkenlos liefert, wenn wir es nicht selbst tun. Schön ist das nicht, aber zu klären wäre es nur auf der globalen basis....aber da funktioniert Globalisierung nicht....jeder ist sich selbst der nächste...man muss nicht einmal bis zum Chinesen (der jeden Diktator beliefert) ausbauen...es reicht nach Frankreich oder USA zu gehen...die springen auch sehr gern ein um den Lieferengpass auszugleichen...letztere sogar wenn die Wahrschgeinlichkeit besteht das Monate später die eigene Soldaten damit erschossen werden.

  • 29.08.2008, 11:03 UhrAnonymer Benutzer: Spike

    Wir bauen halt Produkte, die qualitativ gut funktionieren. Erstens. Zweitens: Für diejenigen, die sich gegenseitig beschiessen wollen, wird´s immer Waffen geben. Mit Gutmenschlichkeit und Scheinheiligkeit werden wir deren Tod ohnehin nicht verhindern. Also können wir mit deren blödheit gutes Geld verdienen, schliesslich bedeuten Rüstungsexporte Arbeitsplätze. Verdienen wir nicht dran, machens andere. So what?

  • 30.08.2008, 05:52 UhrAnonymer Benutzer: und ?

    Es gibt zwei Möglichkeiten ein system zu zerstören. Es direkt angreifen, was Geld kostet und eine schlechte Presse bringt.
    Oder das System teilen, eine oder beide Seiten mit Waffen beliefern unnd warten bis sie übereinander herfallen. Dies sichert Arbeitsplätze und bringt Geld.
    Wir sollten die Exportbeschränkungen abschaffen und die Kriegsstaaten abkassieren.

  • 31.08.2008, 01:30 UhrAnonymer Benutzer: Joker10

    Alle Großmächte exportieren Waffen. Warum soll Deutschland hier
    zurückstehen. Solange keine Terroristen, Terrorstaaten oder Entwicklungsländer, die ohnehin keine Kohle haben, bedient werden, sind Waffenlieferungen legitim. Die Ausfuhrvorschriften
    der bundesrepublik für Waffenexporte sind ausreichend.

  • 04.03.2010, 16:50 UhrAnonymer Benutzer: Menschenfreund

    Genau das ist das Problem. Wir besizten die fortschrittlichtigsten Waffensysteme der Welt exportieren sie aber nur weil unsere Regierung Milliarden von Euros an Sozial-Schmarotzer verteilt anstatt sie für die Ausrüstung unserer Truppenzu verwenden. Würden die scheinheiligen Damen und Herren im bundestag der deutschen Rüstungsindustrrie endlich die Freiheiten lassen die sie benötigt, dann würden Arbeitsplätze geschaffen, und es gebe mehr Steuereinnahmen für den bund....

  • 10.03.2010, 23:32 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Jonson

    ich denke, sie sollten nicht zu sehr nach dem Mund Herrn Westerwelles reden. Der Staat verliert weit weniger Geld durch Hartz4 als beispielsweise durch Steuerhinterzieher. Ein Hartz4-Empfänger lebt von 359€, was bei weitem nicht viel ist, wenn man bedenkt, dass eine Wohnung leicht 200-300€ Miete pro Monat kosten kann. Zusatzverdienste sind nicht möglich. Zu bedenken ist überdies, dass nicht jeder Hartz4-Empfänger ein "Sozialschmarotzer" ist, insbesondere angesichts der vielen Stellenstreichungen im Zuge der Wirtschaftskrise. Was wäre denn die Alternative? Hartz4 streichen? Tausende Menschen auf die Straße setzen? Nur um das Militär mit Waffen auszustatten? Das erscheint mir alles Andere als sinnvoll.

  • 19.03.2010, 13:26 UhrAnonymer Benutzer: dmb

    ich kann diese unsinnige Diskussion nicht mehr verstehen. Es tötet niemals das Gewehr, sondern immer der Finger am Abzug! Das ganze Gerede ist doch vollkommen an der Realität vorbei. Wir mögen einen Technologievorsprung besitzen aber das bedeutet doch noch lange nicht, daß das "Problem" behoben wäre, wenn wir das Geschäft nicht machen. Amerika, Rußland, Gb... sie alle kümmern sich nicht darum, sondern sützen damit sogar die Wirtschaft. Kaufen die Türken keinen Leo 2, dann bestellen Sie eben einen Abrams A1. So ist das überall auf der Welt und solange der Mensch Mensch bleibt, wird sich das auch nicht ändern.

    Da gucken wir in die Röhre, nur weil ein Pazifist meint, Deutschland solle keine Geschäfte in dieser Hinsicht abwickeln. Waffen schaffen übrigens auch Frieden und sorgen dafür, daß sich Menschen verteidigen können. Dem Opfer wird es im Nachhinein auch nicht viel helfen, daß die Kugel nicht aus einem deutschen Strumgewehr gefeuert wurde.
    Wie gesagt... es tötet immer die Hand, der Finger und der Kopf am Abzug. Ohne Gewehre würden die Verrückten eben mit Messern auf einander losgehen (hatten wir ja alles schon).
    Solange es um Sturmgewehre und konventionelle Wehrtechnik geht, sehe ich da überhaupt keinen Grund, nicht mitzuspielen.
    Unsere Wirtschaft läuft seit Jahren nur in wenigen branchen rund und gerade zu Zeiten der Wirtschaftskriste sollen wir uns diesen Luxus nicht noch auch "gönnen". Wie wollen wir das den Arbeitslosen erklären!?

  • 05.10.2010, 20:32 UhrAnonymer Benutzer: nachgedacht

    Es ist nicht so lange her, da hat die Rüstungsindustrie und ihre Zulieferer nach langer Flaute Millionen von Deutsche in Lohn und brot gebracht. Dass das allerdings der Anfang vom Untergang war und den Tod von zig-Millionen zur Folge hatte, ist in dieser Diskussion offenbar nicht mehr present.
    Wer sich für die Herstellung und den Export von Waffen ausspricht sollte sich darüber bewusst sein, zu welchem, einzigen Zweck diese bestimmt sind!

  • 18.11.2010, 23:14 UhrAnonymer Benutzer: GreenSpam

    Also die Argumente der (Waffen-)Export-befürworter fasse ich mal folgendermaßen zusammen:
    ALLE TUN ES. Es ist dabei egal ob es moralisch oder religiös rechtfertigbar ist.
    NiCHT DiE WAFFE, DER MENSCH TÖTET. Dabei helfen wir ihm, denn es wäre blöd mit einem Menschen zu verhandeln, an dessen Händen blut klebt. Mit unseren Gewehren kann er auf Entfernung töten und Weste und Finger bleiben rein, wie unser Gewissen.
    DiE RÜSTUNGSiNDUSTRiE SCHAFFT ARbEiT. Dass der deutsche Malocher damit quasi mit dem Töten anderer Leute,entschuldigung, mit dem bau von Tötungsinstrumenten sein brot verdient sollte egal sein, denn immerhin ist er kein Hartzer.
    WiR KÖNNEN DAS TÖTEN JA NiCHT VERHiNDERN. Dass wir es mit Ausfuhrkontrollen, oder besser mit der Einstellung von Exporten aber bEHiNDERN können, sollte keine Rolle spielen.
    WENN'SAbER SCHMECKT?! Die Qualität ist gut, also egal dass es sich dabei noch immer um Tötungsinstrumente handelt.


    Die Nutzer, die sich in dieser Argumentation wieder erkennen, sollten ihr Getipptes noch einmal durchlesen und ihre nun, menschenverachtenden Gedanken noch einmal überdenken.

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