Rüstung: Lockheed Martin plant Verdopplung des Umsatzes außerhalb der USA

Rüstung: Lockheed Martin plant Verdopplung des Umsatzes außerhalb der USA

Bild vergrößern

Raketen-Modell von Lockheed Martin auf einem STand bei der Rüstungshersteller-Messe EuroSatory: Der US-Rüstungskonzern will künftig mehr Umsatz außerhalb der USA erzielen

Der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin will den Umsatz außerhalb der USA in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln. "Bei einem angestrebten zweistelligen Gesamtwachstum“, sagte Vorstandschef Robert Stevens der WirtschaftsWoche, "werden wir gut 20 Prozent des Konzernumsatzes außerhalb der USA machen“.

Der amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin will den Umsatz außerhalb der USA in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln. „Bei einem angestrebten zweistelligen Gesamtwachstum“, sagte Vorstandschef Robert Stevens der Wirtschaftswoche, „werden wir gut 20 Prozent des Konzernumsatzes außerhalb der USA machen“. Da das weltgrößte Rüstungsunternehmen bislang nur 15 Prozent seines Geschäfts außerhalb USA macht, aber den Gesamtumsatz in den nächsten fünf Jahren um jeweils gut zehn Prozent steigern will, entspricht dies einer Steigerung um mehr als 100 Prozent.

Vor diesem Hintergrund plädierte Stevens dafür, dass sich die Rüstungsmärkte der USA und Europas stärker öffnen. Der Konzernchef begrüßt deshalb ausdrücklich, dass der größte europäische Luftfahrtkonzern EADS die Ausschreibung um Tankflugzeuge der US-Armee gewonnen hat. „Natürlich gibt es in den USA eine Diskussion darüber, ob die Europäer uns ihre Märkte in vergleichbarem Maße öffnen. Ich halte den Zuschlag für EADS für ein gutes Zeichen. Aber die Öffnung auf amerikanischer Seite muss auf Gegenseitigkeit rechnen dürfen.“

Anzeige

Sorge um deutsche Rüstungsunternehmen

„Wirklich große, große Sorgen“ macht Stevens dagegen der Zustand der deutschen Rüstungsunternehmen. „Deutsche Firmen haben herausragende Ingenieure, aber ihre technologischen Arbeitsmittel hinken dem Weltstandard um mindestens eine Generation hinterher“, sagte Stevens der Wirtschaftswoche. „Nun drohen diese Unternehmen noch weiter zurückzufallen, weil ihnen das Geld für erforderliche Investitionen fehlt. Vielen fällt es immer schwerer, sich unseren Entwicklungsprogrammen anzuschließen, weil sie sich die notwendigen Computer oder die Software nicht leisten können“, sagt der Lockheed-Martin-Chef. Nach Einschätzung von Stevens braucht die deutsche Rüstungsindustrie „mehr große Aufträge und eine langfristige Perspektive“.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%