Rüstung: Waffen als deutscher Exportschlager

Rüstung: Waffen als deutscher Exportschlager

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Ein Schützenpanzer des Typs Puma

von Ulrich W. Hanke und Rüdiger Kiani-Kreß

Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur – begehrt sind neben Waffen, Fregatten und U-Booten vor allem Dieselmotoren für Militärfahrzeuge, künftig auch der Schützenpanzer Puma. Einige Zahlen und Fakten.

7,5  Millionen Euro zahlt die Bundeswehr für einen Puma-Schützenpanzer, von dem sie 405 Stück für insgesamt 3,1 Milliarden Euro bestellt hat. Die Hersteller Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall liefern derzeit die ersten Modelle aus. Er ist leichter und flexibler als der deutsche Standardpanzer Leopard und soll in den neuen Militärtransportflieger A400M passen. Der Rheinmetall-Konzern hofft, dass der Puma zum Exportschlager wird.

Was gekauft wird

Rüstungswirtschaft in Deutschland

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7930 Dieselmotoren für Militärfahrzeuge hat Deutschland laut Friedensforschungsinstitut Sipri seit dem Jahr 2005 exportiert. Die heimlichen Exportschlager gehören mit Stückpreisen von 40.000 Euro für Lkws bis rund 700.000 Euro für den Leopard-Panzer zu den billigeren Rüstungsgütern. Zu den teuren zählen etwa die Fregatte MEKO-200, die ThyssenKrupp für bis zu 300 Millionen Euro verkauft, oder U-Boote der Klasse 214 für bis zu 400 Millionen Euro.

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Rüstungsetat

31,2  Milliarden Euro betrug der Etat der Bundeswehr 2009, davon waren 16 Prozent für Beschaffung, Forschung und Entwicklung vorgesehen. Den größten Militäretat in Europa hat Frankreich mit 45 Milliarden Euro, gefolgt von Großbritannien mit 42 Milliarden Euro. Die USA dagegen geben 400 Milliarden Euro für das Militär aus.

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